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CD Projekt benennt sich in CD Projekt Red um, aber verwirrenderweise bleibt CD Projekt Red einfach CD Projekt Red
Nach einem Beschluss der Anteilseigner verschmelzen Mutterkonzern und Entwicklerstudio künftig unter einer einheitlichen Marke.
1994 als Software-Vertrieb gegründet, schuf CD Projekt erst 2002 die Abteilung 'Red' für eigene Spiele. Während die Mutter künftig als Holding fungierte, wurde das Studio mit der The-Witcher-Reihe zum Weltmarktführer für komplexe, packend geschriebene Action-Rollenspiele. Nun verschmelzen beide Identitäten endgültig.
CD Projekt hat sich in CD Projekt Red umbenannt – oder in CD Projekt Red Spółka Akcyjna, um ganz genau zu sein.
Ganz recht: Jahrelang bestand man darauf, dass das Entwicklerstudio CD Projekt Red heißt und der Mutterkonzern schlicht CD Projekt. Auf der letzten Hauptversammlung haben die Anteilseigner nun aber beschlossen, beide Marken unter dem Namen des Studios zusammenzuführen.
Falls ihr es nicht mitbekommen habt: Bislang bezeichnete CD Projekt Red ausschließlich den Spiele entwickelnden Teil des Unternehmens mit seinen fünf Studios. Andere Tochtergesellschaften – wie etwa GOG, bevor es an CD-Projekt-Mitgründer Michał Kiciński ging – gehörten zum weiteren Portfolio von CD Projekt.
Für Fans des Studios dürfte diese Nachricht zwar kaum Auswirkungen haben, für uns macht es das aber ein bisschen schwieriger, Meldungen des Studios und des Mutterkonzerns auseinanderzuhalten.
In einer Stellungnahme schreibt das Unternehmen: „Die Aktivitäten des Studios entsprechen derzeit dem operativen Kerngeschäft der Gesellschaft, das in der Produktion und Veröffentlichung von Videospielen sowie der Verwaltung der Unternehmensmarken besteht – unter anderem durch die Schaffung und Lizenzierung von Begleitprodukten.
„Nach Ansicht des Vorstands wird der neue Unternehmensname für Konsistenz in der Kommunikation der Marke CD Projekt Red sorgen. Dies wird unter anderem die Identifikation des Unternehmens mit seinen Produkten auf dem globalen Markt erleichtern und die Personalsuche unterstützen.“
Letzte Woche berichteten wir, dass The-Witcher-4-Entwickler CD Projekt Red seine „Wiedergutmachung“ noch nicht abgeschlossen sieht – nach dem desaströsen Launch des Open-World-Action-Adventures Cyberpunk 2077 im Jahr 2020. Das Spiel erlebte einen Release, der derart desaströs ausfiel, dass CD-Projekt-Investoren eine Klage gegen das Studio erwogen. Rückblickend räumte Co-CEO Michał Nowakowski nun ein, dass dies eine „herzzerreißende“ Zeit für das Studio war, da der eigene Ruf stets das „größte Kapital“ gewesen sei.