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Robert de Niro bricht in Podcast in Tränen aus - nach Dank für Einsatz gegen Donald Trump
Mit Lob umzugehen, fällt manchen Leuten schwer, insbesondere in der Öffentlichkeit. Dabei ist es gar nicht so schwer, man darf seinen Gefühlen auch mal freien Lauf lassen. Das hat nun Hollywoodstar Robert De Niro, 83, bewiesen.
De Niro, berühmt etwa durch seine Auftritte in »Der Pate«, war im Podcast »Good Hang« mit Comedienne Amy Poehler, 55, zu Gast. Sie sprach De Niro darauf an, dass er seine Stimme regelmäßig gegen US-Präsident Donald Trump erhebt. So bezeichnete De Niro Trump bei dem Filmfestspielen in Cannes 2025 als Banausen. Der Schauspieler rief das Publikum damals dazu auf, politisch wehrhaft zu sein. »In meinem Land kämpfen wir mit aller Macht um die Demokratie, die wir einst für selbstverständlich hielten«, sagte der zweifache Oscarpreisträger: »Kunst umarmt die Vielfalt. Und deshalb ist die Kunst eine Bedrohung. Deshalb sind wir eine Bedrohung für Autokraten und Faschisten.«
Poehler dankt De Niro gegen Ende des Podcasts dafür, dass er sich zu Themen äußere, die ihm am Herzen liegen. Aufgrund seines Alters, seines Status und seines Einflusses sei das besonders bedeutsam. »Das gibt allen ein Gefühl von Sicherheit. Ich habe gesehen, wie du das immer wieder getan hast, und ich weiß das wirklich zu schätzen«, sagt Poehler.
De Niro, sichtlich ergriffen, erwidert nur: »Danke dir«.
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Poehler merkt offenbar, dass De Niro mit Tränen der Rührung kämpft und spricht weiter. »Ja, das bedeutet vielen Menschen sehr viel, weil du dich für viele Menschen einsetzt, die selbst nicht die Macht dazu haben«, sagt sie. Zuvor hat sie etwa von Frauen oder Menschen verschiedener Hautfarbe gesprochen. »Vielen Dank, Bob. Und danke, dass du das immer wieder tust.«
Aber Poehler wäre nicht Poehler, wenn sie die Stimmung nicht mit einem Scherz auflockern könnte. »Ich kann gar nicht glauben, dass ich dich gerade zum Weinen gebracht habe«, sagt sie: »Ich fühle mich gerade unglaublich.« Dann reicht sie De Niro Taschentücher, um die Tränen zu trocknen.
De Niro findet dann seine Worte wieder. »Es ist wirklich beunruhigend zu sehen, was in diesem Land gerade passiert, und es ist einfach verrückt«, sagt der Hollywoodstar angesichts der US-Regierung unter Donald Trump: Er verstehe die Hoffnungslosigkeit vieler Menschen in dieser Zeit. »Aber man muss kämpfen, denn wenn man nicht kämpft, wird man nichts erreichen.«
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