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iPhone Duo: Kamerasteuerung da, Aktionstaste nicht
Trotz anderslautender Gerüchte kommt Apples Foldable mit einem eigenen Kameraknopf. Komischerweise reichte es aber nicht für eine Aktionstaste.
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Die Tastenbelegung des iPhone Duo dürfte so manchem Nutzer anfangs Schwierigkeiten bereiten: Der neue Formfaktor, der neben dem zugeklappten Zustand den offenen sowie verschiedene Zwischenzustände kennt, erleichtert es nicht. Immerhin hat Apple, wie mancher Gerüchtekoch erwartet hatte, die Kamerasteuerung (Camera Control) nicht weggelassen – sie ist wie gehabt auch bei dem Foldable vorhanden. Was verwirrenderweise hingegen fehlt, ist die Aktionstaste, die ab dem iPhone 15 Pro aus dem einstigen Schiebeschalter für die Stummschaltenfunktion entstanden war. Damit fällt ein frei konfigurierbarer Knopf weg, obwohl beim Duo eigentlich ausreichend Platz dafür gewesen wäre.
Das neue Foldable kommt mit insgesamt vier Tasten. Zwei für die Lautstärke (lauter/leise), die Seitentaste (alias Sleep/Wake), die auch einen Touch-ID-Fingerabdrucksensor enthält, sowie unter der Seitentaste die Kamerasteuerung. Im geschlossenen Zustand befindet sich der USB-C-Anschluss vorne, dahinter sind Mikrofone und ein eingebauter Stereolautsprecher. Einen weiteren Stereolautsprecher gibt es zudem auf der Oberseite. Apple will die Soundausgabe je nach Gerätehaltung automatisch anpassen. Wie die fehlende Aktionstaste ersetzt wird, ist noch unklar. Die Stummschaltefunktion dürfte schlicht ins Kontrollzentrum wandern, doch die freie Belegbarkeit des Knopfes dürfte Usern, die sie von früheren iPhones kennen, fehlen.
Im aufgeklappten Zustand sind zwei der iPhone-Duo-Seiten, unten und links, völlig frei von Knöpfen. Interessant wird daher auch die Bedienung durch Linkshänder. Das gilt auch für das nun rechts angeordnete Dock. Ob sich selbiges verschieben lässt, ist noch unklar – es wäre verwunderlich, wenn dem nicht so wäre. Apple hat etwa bereits eine Möglichkeit geschaffen, die UI links um einige Pixel abzuschneiden („Shift Left Edge“), damit man sie auch mit etwas dickeren Hüllen – die von Drittanbietern kommen – weiterhin bedienen kann.
Insgesamt müssen sich Duo-Käufer trotz des hohen Preises ab 2300 Euro auf einige Kompromisse einstellen – insbesondere gegenüber dem iPhone 18 Pro und 18 Pro Max. Bei den rückwärtigen Kameras fehlt das Teleobjektiv mit optischem 8-fach-Zoom, man soll dagegen mit der normalen Fusion-Kameras mit 48 Megapixeln „zoomen“, was maximal 2-fach geht. Natürlich fehlt auch die variable Blende aus der Hauptkamera von 18 Pro und 18 Pro Max.
Die Selfie-Kamera alias Center Stage kommt nur mit 12 Megapixeln statt 18 beim 18 Pro und 18 Pro Max. Verwunderlich: Apple lässt bei der Kamera-Plattform auch den LIDAR-Sensor weg, der sich prima für Augmented-Reality-Anwendungen mit dem großen Bildschirm geeignet hätte. Weiterhin fehlen Kamera-App-Features wie die Ausgabe von ProRAW, ProRes RAW und die Aufnahme von Spatial-Videos und Spatial-Fotos.
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