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The Walking Dead: Streets of Survival angespielt - Ein spaßiges Zombie-Beat-'em-up
Das neue Actionspiel lässt euch als Rick, Michonne und Daryl im Pixel-Look gegen Beißer und Saviors antreten. Wir haben die ersten Stunden angespielt.
Wenn ihr von The Walking Dead nicht genug kriegen könnt, gibt es nun wieder ein brandneues Spiel zum Franchise. Streets of Survival von Trailmark Games und AMC Global Media orientiert sich dabei an klassischen Side-Scrolling-Beat-’em-ups und lässt euch in der Rolle bekannter Charaktere gegen Überlebende und Zombies gleichermaßen antreten. Reicht das aus, um Begeisterungsstürme zu entfachen?
Ein klassisches 2D-Beat-’em-up von Trailmark Games und AMC Global Media. Spieler schlüpfen in die Rollen bekannter Serienhelden wie Rick, Daryl oder Michonne, um im Retro-Pixel-Art-Stil gegen Untote und andere Überlebende zu kämpfen. Das Spiel erscheint heute auf PlayStation 5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch, Nintendo Switch 2 und PC.
Storytechnisch baut der Titel auf der “All-Out War”-Storyline des Franchise auf. Für Nicht-Fans: Hier kämpft ihr an der Seite von Rick und seinen Verbündeten gegen Negan und seine Saviors, die euch an den Kragen wollen. Schließlich gibt es in der Postapokalypse ja nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen - mitten im Getümmel mischen natürlich auch die Untoten mit.
Gespielt wird je nach Mission mit Rick Grimes, Daryl Dixon oder Michonne, mitunter habt ihr auch die freie Wahl. Es gibt auch die Möglichkeit, mit Negan anzutreten, wenngleich diese Option zu Beginn noch nicht zur Verfügung steht. Mit ihnen tummelt ihr euch an bekannten Schauplätzen wie Sanctuary, Hilltop, Alexandria und weiteren Orten.
Der Fokus von Streets of Survival liegt dabei auf dem Nahkampf. Rick prügelt mit seiner Pistole auf Gegner ein, Daryl mit zwei Messern und Michonne mit ihrem Katana. Schusswaffen gibt es zwar auch - die Armbrust darf nicht fehlen -, doch der Munitionsnachschub ist begrenzt. Durchaus nachvollziehbar, ansonsten könnte man seine Widersacher stets aus sicherer Distanz über den Haufen schießen.
Das wäre auf Dauer zu einfach, daher teilt ihr primär im Nahkampf aus, wodurch auch die Gefahr durch größere Zombiegruppen buchstäblich greifbarer ist. Ihr könnt unter anderem Kombos einsetzen oder eure Gegner zu Boden stoßen, um sie kurzzeitig handlungsunfähig zu machen. Das alles geht gut von der Hand, ihr solltet aber stets die Umgebung im Auge behalten, damit ihr nicht von hinten attackiert werdet oder euch in eine Sackgasse manövriert.
Immer wieder bekommt ihr es auch mit stärkeren Bossgegnern zu tun, darunter Winslow oder eben Negan höchstpersönlich. In diesen Gefechten müsst ihr noch mehr aufpassen und eure Aktionen gut planen, damit ihr nicht den Kürzeren zieht. Level für Level sammelt ihr Erfahrungspunkte und andere Dinge, die euch dabei helfen, für jeden Charakter neue Fähigkeiten freizuschalten, um besser mit den Feinden zurechtzukommen. Zudem gibt es mehrere Schwierigkeitsgrade, an denen ihr euch versuchen könnt. All das ist in einem schicken Retro-Pixel-Art-Stil umgesetzt, der gut zum Spiel passt und bei allen wichtigen Figuren die passenden Wiedererkennungsmomente liefert.
Nach den ersten zwei bis drei Stunden hinterlässt The Walking Dead: Streets of Survival einen positiven Eindruck. Vielleicht ist es am Ende kein Meisterwerk des Genres, auf der anderen Seite wirkt es genauso wenig wie eine billige Lizenzgurke. Wenn ihr im klassischen Arcade-Stil mit bekannten TWD-Figuren Zombies und Saviors niedermetzeln möchtet, erfüllt das Spiel diesen Wunsch vollkommen zufriedenstellend. Wenn ihr mit dem Franchise grundsätzlich nicht viel anfangen könnt, wird sich durch das Spiel wahrscheinlich wenig daran ändern. Fans dürften damit jedoch ihren Spaß haben.