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iOS 26.5.2, iPadOS 26.5.2 und macOS 26.5.2: Wichtige Sicherheitsfixes wegen KI
In der Nacht zum Dienstag hat Apple drei Betriebssystem-Updates und ein neues Safari für ältere macOS-Versionen publiziert. Apple fürchtet schnellere Angriffe.
Apple und die Sicherheit: Wichtige Lücken gestopft.
Apple hat am Montagabend insgesamt drei Betriebssysteme aktualisiert sowie seinen Browser Safari für macOS 15 (Sequoia) und 14 (Sonoma) auf einen neuen Stand gebracht. Systeme und Browser enthalten keine bekannten Neuerungen, dafür stopfen sie diverse Sicherheitslöcher, die Apple laut eigenen Angaben auch aufgrund der neuen Gefahren durch KI flotter liefert.
Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters teilte der Konzern mit, man reagiere schneller mit den Fehlerbehebungen, weil man aufgrund von KI eine Geschwindigkeitssteigerung bei böswilligen Hackingtools fürchtet. Sonst hätte Apple die Sicherheitspatches womöglich erst mit einer neuen Hauptversion gebracht. Das heißt: Die Fixes kommen nun mit iOS 26.5.2, iPadOS 26.5.2 und macOS 26.5.2, sonst hätte Apple auf Version 26.6 der Systeme gewartet. Bei dem Auffinden der Fehler kam auch KI zum Einsatz, unter anderem durch Anthropic.
Neben den drei neuen Betriebssystemversionen stellt Apple auch Safari 26.5.2 als Einzeldownload bereit. Allein der Browser patcht über 20 Lücken plus zwei weitere Fehler, die Apple aber nicht näher ausführt. Es geht um Informationsabfluss, Abstürze, Speicherfehler, das Verlassen der Sandbox und mehr. WebKit Canvas, WebKit Storage und WebRTC sind auch betroffen. Ältere macOS-Versionen fasst Apple hingegen nicht an, zumindest lagen zunächst weder Updates für Sonoma noch Sequoia vor.
IOS und iPadOS 26.5.2 kommen jeweils mit knapp 30 Fixes plus Problembehebungen in drei Bereichen, die Apple nicht näher ausführt. Betroffen sind Kernel, libxslt oder IOGPUFamily, außerdem werden die WebKit-Löcher wie in Safari 26.5.2 gestopft.
macOS 26.5.2 kommt ebenfalls mit mehr als zwei Dutzend Fehlerbehebungen plus drei weiteren ohne Details. Auch hier geht es unter anderem um den Kernel und libxslit, auch Safari-Lücken wurden gestopft. Apple teilte weiter mit, dass keine Berichte zu Angriffen auf Basis der Lücken in den Systemen vorliegen. Dennoch sei es notwendig, die Zeit zwischen Ankündigung und Rollout zu verringern. Apple wird mindestens noch 26.6-Versionen bringen, bevor dann iOS 27 & Co. im September erscheinen.
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