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Peloton: Neue Tread-Reihe bringt erstes Klapp-Modell und Kamera-Analyse
von Carsten Knobloch
22. Sep. 2026 |
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Peloton baut sein Hardware-Portfolio aus und spendiert seiner Laufband-Sparte frische Modelle. Mit dabei sind das erste zusammenklappbare Modell des Herstellers sowie eine Version mit integrierter Kamera für Formanalysen. Auch softwareseitig legt das Unternehmen nach und bringt neue Funktionen für die hauseigene Trainingsplattform.
Größter Kritikpunkt an vielen massiven Laufbändern ist der Platzbedarf. Hier setzt das Peloton Tread Flex an. Hochgeklappt verkürzt sich die Gesamtlänge des Geräts um rund 46 Prozent von 179 auf 96 Zentimeter, die Breite bleibt bei 85 Zentimetern. Angetrieben wird das Laufband von einem bürstenlosen Motor, der Geschwindigkeiten von bis zu 20,12 km/h ermöglicht und laut Hersteller maximal 70 dB laut wird.
Das Tread Flex markiert gleichzeitig den günstigsten Einstieg in Pelotons Laufband-Welt: Hierzulande werden 2.299 Euro fällig. Allerdings müssen sich Interessierte in Deutschland und Österreich noch gedulden, denn der Marktstart bei uns erfolgt erst im Frühling 2027 (in Nordamerika geht es bereits im Oktober 2026 los).
Wer nicht so lange warten möchte und mehr Wert auf Feedback legt: Das Peloton Tread Vision startet bereits am 1. Oktober 2026 in Deutschland und Österreich. Mit einer UVP von 3.999 Euro richtet sich das Modell an ambitionierte Läufer.
Hauptmerkmal ist ein integriertes Kamerasystem mit Computer Vision. Die Kamera analysiert nach dem Lauf Parameter wie Schrittfrequenz, vertikale Bewegung und Schrittlänge, um einen Effizienz-Score samt Optimierungstipps auszuspucken. Wer die Matte neben dem Band für Krafttraining nutzt, bekommt zudem Echtzeit-Feedback zur Ausführung.
In den USA und Kanada gibt es mit dem Tread+ Vision (ab 6.695 US-Dollar) noch ein Spitzenmodell mit Lamellen-Lauffläche und HYROX-tauglichem Sled Mode (bis 136 kg Schubwiderstand), das vorerst nicht nach Europa kommt.
Parallel rüstet Peloton die Software auf: Ab dem 1. Oktober rollen unter dem Dach von Peloton IQ Neuerungen wie personalisierte Ziel-Paces für Intervalle, geführte Herzfrequenzzonen-Workouts (Zone 2) sowie ReRuns aus, mit denen sich zuvor aufgezeichnete Outdoor-Strecken samt Steigungsprofil auf dem Band nachlaufen lassen.
Ab sofort lässt sich zudem das eigene WHOOP-Konto direkt mit der Peloton-App verknüpfen, um Trainingsdaten nahtlos abzugleichen. Integrationen für Apple Health, Fitbit und Garmin Connect sind ohnehin schon an Bord.
Wie gewohnt gilt: Die Hardware allein reicht für das typische Peloton-Erlebnis nicht aus. Um Zugriff auf die Kurse, Trainer und smarten Funktionen zu erhalten, ist weiterhin die Peloton All-Access-Mitgliedschaft für 45 Euro pro Monat erforderlich.