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Xbox-Umstrukturierungen: Activision macht das nächste Halo, Ninja Theory droht das Aus
Microsoft setzt seinen harten Sparkurs fort. Neben weiteren Kündigungen wird die Verantwortung für Top-Marken wie Halo und Forza komplett neu verteilt.
Microsoft hat am Nachmittag ein Update zu seinen Bemühungen bezüglich eines Xbox-Resets geteilt.
Dabei trifft es besonders die Halo Studios schwer. Dort, bei weiteren First-Party-Studios und der Management- und Zentralebene der Xbox Game Studios werden 268 Stellen gestrichen.
"Zusammen mit den Studio-Verkäufen haben wir seit Juli damit rund drei Viertel der zuvor angekündigten Umstrukturierung abgeschlossen", schreibt Xbox' Matt Booty. "Ich bin unseren Kolleginnen und Kollegen zutiefst dankbar für alles, was sie aufgebaut haben. Mir ist bewusst, wie schwer der heutige Tag für alle Betroffenen und die verbleibenden Teams ist."
Darüber hinaus stellt man, wie wir heute bereits berichtet hatten, seine Studios neu auf. Konkret bedeutet das:
Was die vorherigen Studio-Verkäufe anbelangt, wurden Compulsion, Double Fine und Undead Labs erfolgreich ausgegliedert.
Das britische Studio Ninja Theory wurde 2018 von Microsoft übernommen und ist vor allem für die gefeierte Hellblade-Reihe bekannt. Trotz der technischen Brillanz von Senua's Saga: Hellblade 2 galt die finanzielle Rentabilität des aufwendigen Projekts zuletzt als fraglich.
"Leider sind zwei separate Vereinbarungen für Ninja Theory gescheitert", ergänzt Booty. "Wir leiten nun Beratungen mit den Beschäftigten über eine mögliche Schließung ein, prüfen parallel aber weiter alternative Optionen. Die Gespräche mit Arkane dauern an und laufen voraussichtlich bis Ende des Jahres."
"Heute liegt unser Fokus darauf, die Betroffenen zu unterstützen und einander mit Respekt und Empathie zu begegnen. In der kommenden Woche werde ich Zeit bei unseren Studios verbringen. Am 6. Oktober kommen wir bei einer Town Hall als gesamtes Xbox-Team zusammen, um auf unsere Fortschritte zu blicken und uns auf eines der stärksten Spiele-Line-ups unserer Geschichte einzustimmen."