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Stellar Blade: Shift-Up-CEO verrät, wie das Studio während der Entwicklung fast pleiteging
Investoren zweifelten am Erfolg des Action-Adventures und das Geld für Gehälter wurde knapp. Heute feiert das koreanische Team einen Millionen-Hit.
Shift-Up-CEO Hyung-Tae Kim hat über die massiven Probleme während der Entwicklung von Stellar Blade gesprochen. Investoren bezweifelten ernsthaft, dass das Spiel jemals seine Kosten einspielen würde. Gleichzeitig schmolzen die finanziellen Reserven für die Gehälter des Teams rasant dahin.
In einem Interview mit der koreanischen Gaming-Website Inven (übersetzt via Google Translate) verriet Kim: "Während der Entwicklung von Stellar Blade befand sich das Unternehmen zwischenzeitlich in einer Lage, in der wir Gehälter nur noch für etwa drei Monate zahlen konnten."
Das 2013 gegründete Studio Shift Up war vor dem Release von Stellar Blade primär im Mobile-Sektor aktiv. Mit den Gacha-Hits Destiny Child und Goddess of Victory: Nikke feierte das koreanische Team gigantische finanzielle Erfolge auf dem Smartphone.
Kim erklärte weiter, dass Shift Up bei verschiedenen Investoren anklopfte, um die Finanzierung für Stellar Blade zu sichern. Dort hieß es jedoch, das Projekt sei zu riskant. Viele fragten das Studio, warum sie das Spiel überhaupt entwickeln, wenn es "offensichtlich ohnehin keinen Gewinn abwerfen" würde. Laut Kim riet man ihm sogar zu einem völlig anderen Projekt. Das hätte den Wert des Unternehmens angeblich deutlich gesteigert.
Auch Kim selbst plagten zu dieser Zeit offenbar heftige Zweifel: "Es gab Momente, in denen ich mich wirklich fragte, ob es die richtige Entscheidung war, so ein Spiel in Korea zu entwickeln", gab er zu. "Trotzdem haben wir es irgendwie geschafft, die Entwicklung durchzuziehen. Letztendlich haben die Spieler mit ihrer Entscheidung bewiesen, dass unser Weg doch nicht falsch war."
Zum Glück für Kim und Shift Up entpuppte sich Stellar Blade als massiver Erfolg. Genaue Verkaufszahlen für die Konsole sind zwar nicht bekannt, aber auf der PS5 verkaufte sich das Spiel millionenfach. Der spätere PC-Release brach sogar Rekorde und knackte innerhalb von nur drei Tagen die Marke von einer Million Verkäufen. Aktuell arbeitet Shift Up bereits an der Fortsetzung Stellar Blade: Blood Rain. Ein Release-Datum steht hierfür allerdings noch nicht fest.
Das ist eine wirklich schöne Erfolgsgeschichte. Vor allem, wenn man bedenkt, wie stark Südkorea in den letzten Jahren im Triple-A-Segment aufgestiegen ist. Ein weiteres prominentes Beispiel für diesen Trend ist der koreanische Entwickler Pearl Abyss. Dessen Titel Crimson Desert verkaufte sich zuletzt ebenfalls herausragend gut.