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Logitech G Pro X3 Superstrike im Test: Die Maus ohne echten Klick hält jetzt länger durch
Mit der G Pro X2 Superstrike (Test) hat Logitech der Maus-Konkurrenz im Frühjahr ein Schnippchen geschlagen: Induktive Maus-Trigger (TMR) gab es bis dato nicht. Ein halbes Jahr später legt Logitech mit der G Pro X3 Superstrike schon den Nachfolger auf. In neuen Farben und dank eigenem Chipsatz mit 45 Stunden längerer Laufzeit.
Die neue Logitech G Pro X3 Superstrike ergänzt die G Pro X2 Superstrike, die erste Maus mit dem Haptic Inductive Trigger System (HITS). Die X2 wird also nicht eingestellt, beide werden parallel am Markt verfügbar sein. Die X2 bleibt damit auch die Option für alle, die auf Schwarz-Weiß stehen, während es die X3 in Schwarz-Pink (Magenta) und Schwarz geben wird. Die Farben sind bereits von der G Pro X2 Superlight 2c bekannt.
Die Logitech G Pro X3 Superstrike kommt also in zwei neuen Farben, aber was hat sich darüber hinaus getan?
Die größte Verbesserung ist in der deutlich verlängerten Laufzeit zu sehen: Statt 90 Stunden bei der X2 gibt Logitech die kabellos mögliche Nutzungsdauer mit 135 Stunden (+50 Prozent) an. Dafür verantwortlich zeichnet nicht etwa ein größerer Akku oder ein neuer Sensor (abermals Logitech Hero 2), sondern der Wechsel auf einen eigenen Chipsatz (NxLOGI). Der soll nicht nur die Laufzeit drastisch erhöhen, sondern auch noch einmal die Latenzen im drahtlosen Betrieb optimieren.
Die Akkulaufzeit gilt für den drahtlosen Betrieb mit 1.000 Hertz. Wie die X2 Superstrike ermöglicht die X3 Superstrike alternativ den Betrieb mit 8.000 Hertz über 2,4 GHz (Lightspeed-Dongle). Die Akkulaufzeit sinkt dann deutlich.
Neu bei der X3 ist, dass die 8.000 Hertz auch im Betrieb über USB-C genutzt werden können. Bis dato war kabelgebunden bei 1.000 Hertz Schluss. Während 8.000 Hertz über Funk die Akkulaufzeit deutlich unter 50 h senken, ist der Wechsel am Kabel ohne Auswirkungen auf die Ausdauer.
Blind auf 8.000 Hertz wechseln sollten Gamer dennoch nicht, denn die hohe Abtastrate erhöht die CPU-Last deutlich, was insbesondere die Frametimes negativ beeinflussen kann. Hier gilt es auch in Zukunft abzuwägen, ob der Wechsel auf über 1.000 Hertz bis maximal 8.000 Hertz wirklich von Vorteil ist.
Mit maximal 48.000 dpi (statt 44.000 dpi), einer von maximal 88 auf 90 G gestiegenen Beschleunigung und einer Geschwindigkeit von bis zu 930 statt 888 IPS (Inches per Second) legt die X3 auch in anderen Metriken weiter zu. Praxisrelevant sind diese Größenordnungen in der Regel nicht.
Mit 59 Gramm hat Logitech auch das Gewicht der X3 um zwei Gramm reduziert und damit nach eigenen Angaben auch die Balance optimiert. Allerdings gilt das nicht für die Variante, die in der Region EMEA verkauft wird. Demnach steckt der Einsatz eines nicht separat gekapselten Akkus hinter dieser Gewichtsreduzierung. In EMEA ist das allerdings nicht zulässig. Hierzulande bleibt es daher bei 61 Gramm. Auch die Pro X Superlight 2c wiegt außerhalb EMEA aus diesem Grund
zwei Gramm weniger.
Nicht angepasst hat Logitech das Mausrad: Auch bei der X3 Superstrike kommt ein klassisches mechanisches Scroll Wheel zum Einsatz. Und noch etwas hat sich nicht getan: Während Mäuse der MX-Serie inzwischen einfacher zu öffnen sind, weil Schrauben nicht von Maus-Skates verdeckt werden, bleibt die X3 Superstrike verschlossen.