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Baldur's Gate 4 - »Es wäre Irrsinn« - Da wagt sich nicht mal ein Rollenspiel-Experte heran, der die Reihe erst erfolgreich gemacht hat
Minsc ist in allen Baldur's-Gate-Teilen dabei gewesen. Auch in Baldur's Gate 4?
Es ist kein Geheimnis, dass der DnD-Verlag Wizards of the Coast auf den sensationellen Erfolg von Baldur's Gate 3 aufsatteln will. Allerdings gibt es ein Problem. Das Entwicklerstudio Larian hat sich gegen einen Nachfolger entschieden. Stattdessen schraubt das Studio von Swen Vincke gerade an Divinity.
Jetzt hat Wizards of the Coast die unliebsame Herausforderung, einen Ersatz zu finden, und das dürfte extrem schwer sein. Denn der Grund für die absurde Qualität von Baldur's Gate 3 hatte viel mit Larian zu tun.
Wer Baldur's Gate 4 entwickeln wird, ist nicht bekannt. Laut PC Gamer hat Wizards of the Coast allerdings bereits erste Studios angefragt und sich dabei natürlich auch in nächster Nähe umgeschaut. Nämlich bei Archetype Entertainment, die derzeit Exodus entwickeln und zu Wizards of the Coast gehören.
Das Studio wurde von niemand anderem als James Ohlen gegründet, einem der führenden Entwickler hinter den originalen Baldur's-Gate-Teilen von Bioware.
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D&D in der Krise: Was wird jetzt aus Baldur's Gate 4?
Es klingt wie die sinnvollste Idee überhaupt! Wenn schon Wizards of the Coast nach einem neuen Studio sucht, warum dann nicht einfach das, an dem einer der Urväter von Baldur's Gate beteiligt ist? Laut Ohlen wurde er direkt an dem Tag von Verlagschef Chris Cox angerufen, als sie wussten, dass Larian sich von Baldur's Gate 4 verabschiedet.
Doch Ohlen schien sich wohl direkt ziemlich sicher zu sein, dass er das auf gar keinen Fall stemmen kann und möchte. Laut Ohlen habe er Cox gesagt, dass er an Baldur's Gate 4 »scheitern würde«. Dafür gibt es zwei wichtige Gründe:
Dass Baldur's Gate 3 in dieser Form möglich war, kommt auch daher, dass sich Larian schon vor BG3 mit Divinity: Original Sin 1 und 2 eine technische Grundlage erschaffen hat, die das leisten kann. Dieser Prozess hat Jahre gedauert. Ohlen müsste von 0 anfangen und sein Team ein Grundgerüst schaffen, das mit dem von Larian mithalten kann. Ohlen nennt das eine Dekade des Horrors, in der sie versuchen, Larian zu kopieren.
Doch selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie eine Lizenz von Larian samt Engine bekommen würden, wäre die Hürde zu hoch.