// GAMESTAR — GAMING
»Kaum noch gute Spiele« - Ein alter Forumsbeitrag von 1990 beweist, dass Gamer schon immer unzufrieden waren
Spiele, die wir heute als Klassiker betrachten, mussten damals auch schon einstecken.
Wer noch nie »Früher waren die Spiele besser« gesagt hat, werfe den ersten Stein. In vielen Fällen mag an dieser Behauptung auch etwas Wahres dran sein, aber wenn wir ehrlich sind, schwingt da oft auch eine gewaltige Portion nostalgische Verklärung mit.
Gerade wenn ihr euch an Spiele aus der Kindheit erinnert, denkt ihr nicht nur an Super Mario Bros. oder Halo, sondern auch an das wohlige Gefühl, das ihr hattet, als ihr auf dem Teppich vorm Fernseher oder unter der Decke mit Taschenlampe am Game Boy hingt. Oder als Mutti euch zwischendurch zum Essen gerufen hat oder ihr gemeinsam mit euren Kumpels kleine Turniere ausgetragen habt.
Das sind Gefühle, die Spiele im Erwachsenenalter nur schwer hervorrufen können. Und deshalb fühlt es sich oft so an, als wären Videospiele früher schlichtweg besser gewesen. Dass dieses Gefühl nicht neu ist, beweist jetzt ein Internetfund aus dem Jahre 1990. Im noch jungen Internet haben sich schon damals User über »neue« Spiele aufgeregt.
Vor 36 Jahren ließ sich ein leidenschaftlicher Spieler über den Zustand des Arcade-Gamings aus. Den vollständigen Text und eine Antwort darauf lest ihr auf Reddit:
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Reddit angezeigt werden.
Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ich habe mich in den Spielhallen umgesehen, und es ärgert mich maßlos, dass esda draußen einige großartige Spiele gibt, von denen die meisten enden, während der Resteinfach nicht mit einem einzigen Vierteldollar durchzuspielen ist, weil eseinfach nicht genug zusätzliche Energie gibt, um zu überleben – egal, wie gut mansich auch anstellt. [...]
Ach ja, und was ist denn heutzutage mit der Scoring los? Ist euch aufgefallen, dass die Punktevergabe mittlerweile überhaupt nichts mehr damit zu tun hat, Extraleben zu bekommen? Ist euch aufgefallen, dass die Boni einfach nur so … na ja, da sind? Ich schätze, sie versuchen, die Punktzahl so gut wie bedeutungslos zu machen und den Schwerpunkt mehr auf das Gameplay zu legen – zumindest bis zum Ende des Spiels, wenn man in die Highscore-Liste kommt (was das auch immer wert ist). Was ist nur aus den vernünftigen Boni am Ende einer Welle geworden (sodass man an einem guten Tag vielleicht 20.000 Punkte bekommt) und den vernünftigen Punkteständen? Heutzutage bekommt man 500.000 Punkte, wenn man drei Schritte über die Startlinie hinausgeht. [...]