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GTA 6 - »Was dürfen wir dann überhaupt noch?« - Kurz vor Release schockt Rockstar die Fans mit massiv verschärften Mod-Regeln
Wer sich Iron Man ins Spiel moddet, muss künftig mit harten Konsequenzen rechnen.
Rockstar und Modding haben seit jeher ein ambivalentes Verhältnis. Auf der einen Seite unterstützt das Studio die Szene tatkräftig und finanziert beispielsweise Multiplayermods aus der GTA-Roleplay-Szene. Auf der anderen Seite werden immer wieder Community-Projekte komplett dem Erdboden gleichgemacht.
Für den anstehenden Release von GTA 6 will Rockstar jetzt offenbar eine klare Grenze ziehen. Künftig gelten eindeutige Regeln für das Erstellen und Veröffentlichen von Mods und Verstöße sollen strikt geahndet werden.
Das gesamte neue Regelwerk findet ihr im Community-Bereich auf Rockstars offizieller Webseite. Wir fassen euch hier das wichtigste zusammen. Rockstar teilt Guidelines in vier große Bereiche auf:
Damit schützt das Studio die eigene Marke. Der Kanon soll nicht durch Mods gefährdet werden. Dazu zählt, dass Handlungsstränge, Missionen, Charaktere, aber auch Karten und Schauplätze aus einem Titel dürfen nicht erweitert oder verändert werden. Zusätzlich untersagt Rockstar das Kombinieren dieser Inhalte mit anderen Titeln, auch mit anderen Rockstar-Spielen. Projekte, die beispielsweise mehrere GTA-Städte verbinden, sind demnach nicht erlaubt.
Darüber hinaus darf Multiplayer-Modding nur über die offiziell lizenzierte Creator-Plattform von Rockstar erfolgen.
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Wird GTA 6 zu realistisch - Oder geht da noch mehr?
Das Verwenden von Rockstars Logos, um Mods zu bewerben, ist untersagt. Auch geistige Eigentumsrechte anderer Marken dürfen nicht verletzt werden. Schluss also mit Superhero-Mods, die Spider-Man und Iron-Man in euer Spiel holen.
Alle Mods müssen den Nutzungsbedingungen von Rockstar folgen. Das bedeutet, Dinge wie Pornographie, Extremismus und Diskriminierung sind nicht gestattet.
Zu guter Letzt untersagt Rockstar Moddern, unbefugt Geld mit ihrer Arbeit zu verdienen. Wer Mods monetarisieren will, muss sich an die Creator Plattform wenden. Das dürfte auch Community-Funding über Seiten wie Patreon ausschließen.