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Apple Watch Series 12 im Test: Der neue Sensor erweitert die Gesundheitsmessung enorm
Mit neuem Gesundheitssensor, der die Herzfrequenz alle 5 Sekunden und die Herzfrequenzvariabilität auch tagsüber und häufiger misst, zeigt die Apple Watch Series 12 im Test weit mehr Veränderungen als zunächst gedacht und setzt die Messlatte für die Konkurrenz erneut hoch.
Nicht weniger als die genauesten Wearables zur Gesundheitsmessung überhaupt sollen Apples neue Smartwatches sein. Der Gesundheitssensor der Apple Watch Series 12 wurde vollständig überarbeitet und erfasst die Herzfrequenz nun 60 mal so oft wie vorher – alle fünf Sekunden. Und das rund um die Uhr, nicht nur beim Sport. Damit einher geht eine häufigere Erfassung der Herzfrequenzvariabilität, die nun zudem auch tagsüber gemessen wird. Doch der neue Gesundheitssensor ist nicht die einzige Veränderung an der Apple Watch 12 gegenüber der Apple Watch 11, wie der Test offenbart. Neben einem neuen S11-Chip und neuen Audio-Funktionen hat Apple auch das Gehäuse komplett überarbeitet.
Die Apple Watch Series 12 startet zum jeweiligen Preis des Vorgängers, also ab 449 Euro. Das 46-mm-Modell in Aluminium ist mit einem Preis ab 499 Euro statt 479 Euro jedoch etwas teurer geworden. In der Titan-Variante kostet die Watch 12 mit 42 mm 799 Euro und in 46 mm 849 Euro. Der Aufpreis für das GPS+Cellular-Modell beträgt 120 Euro. Die Keramik-Version der Watch 12 ist am teuersten. Sie kostet 1.049 Euro in 42 mm und 1.099 Euro in 46 mm. Das im Test genutzte Modell aus Aluminium mit 46 mm in Schwarz mit GPS + Cellular und Sportarmband kostet bei Apple 619 Euro.
Bei den Farben hat Apple Veränderungen vorgenommen. Neu sind die Farbvarianten Dunkelbronze und Lichtgold. Und das Schwarz ist nun wieder matt statt glänzend. Die Titangehäuse sind in Brillantgold und Natur erhältlich, Keramik in Perlweiß und Nachtblau. Bei den Keramik-Modellen ist auch der Verschlusspin am Armband aus Keramik und in der passenden Farbe gehalten. Die Sportarmbänder der Aluminium-Versionen bieten dieses Extra nicht.
Apple hat mit der Watch Series 12 den Gesundheitssensor grundlegend überarbeitet. Die neuen optischen und elektrischen Herzsensoren an der Unterseite der Apple Watch 12 sind auf den ersten Blick zu erkennen. Die Elektrodenfläche wurde überarbeitet und bei gleichem Fußabdruck des Sensors deutlich vergrößert. 32 statt 2 Elektroden zieren die Unterseite. Dies sorgt für eine bessere Kontaktfläche bei EKG-Messungen. Zudem wurden die Photodioden neu entwickelt und sind nun in einem Kreis um die LEDs herum angeordnet. Auf diese Weise könne das Licht effizienter eingefangen werden. Größere und effizientere grüne LEDs sollen zudem die Erfassung der Herzfrequenzdaten verbessern, gerade auch bei Bewegung.
Diese Änderungen führen dazu, dass Apple die Herzfrequenz nun den ganzen Tag über alle 5 Sekunden erfasst, 60 Mal so oft wie vorher. Die Herzfrequenzvariabilität wird nun alle 5 Minuten erfasst, 24 Mal so oft wie bisher. Und das, ohne dass die Akkulaufzeit der Watch 12 darunter leidet.
Laut Apple bieten die neuen Apple Watches die präziseste Herzfrequenzmessung in einem Wearable, wofür man eine Studie durchgeführt hat, bei der die Studienteilnehmer eine Apple Watch an einem Handgelenk sowie einen Polar H10-EKG-Brustgurt als Referenz trugen. Zudem trugen sie eines von vier Geräten – eine Garmin Forerunner 970, eine Google Pixel Watch 4, eine Samsung Galaxy Watch 8 oder eine Huawei Watch 5 –, die zusammen etwa 90 Prozent des weltweiten Smartwatch-Marktes abdecken. Auch der Oura Ring 5 und das WHOOP-Band 5.0 wurden einbezogen. Die Teilnehmer absolvierten verschiedene Aktivitäten, darunter Läufe im Freien, Intervallläufe auf dem Laufband, Radfahren im Freien, hochintensives Intervalltraining
(HIIT) und Krafttraining sowie alltägliche Tätigkeiten wie Gehen, simulierte Büroarbeit und die Zubereitung von Mahlzeiten. Für jede Aktivität und jedes Gerät wurden mindestens 50 Vergleiche mit der Apple Watch durchgeführt. Gemäß der Studie (PDF) lieferte die Apple Watch hierbei die höchste Genauigkeit aller getesteten G