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Fachkräfte wetteifern auf der Weltmeisterschaft der Berufe
In Shanghai laufen die Wettkämpfe der "WorldSkills". Die chinesische Metropole ist erstmals Austragungsort der der Weltmeisterschaft der Berufe, bei der auch deutsche Fachkräfte am Start sind.
Mehr als 8.000 Kilometer liegen dazwischen - der Stadt Wetter im Ruhrgebiet, wo Maximlian Buerger herkommt, und der zwei Meter hohen Gipskartonwand, die er in einer der Messehallen in Shanghai gebaut hat.
"Die größte Schwierigkeit ist die Zeit, also die Konstruktion in den vorgegebenen zehn Stunden herzustellen", sagt der 22-jährige Stuckateur. "Und dann muss man natürlich nicht nur fertig sein, sondern es muss auch passen: also Maße, Winkel, Lot, Flucht."
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Buerger ist einer der 36 jungen Deutschen, die angetreten sind bei den "WorldSkills". Die Weltmeisterschaft der Berufe wird seit 1950 alle zwei Jahre in einem anderen Land ausgetragen - und gastiert dieses Mal in China.
1.400 Fachkräfte aus knapp 70 Ländern messen sich in klassischen Handwerksberufen wie Zimmerer, Maurer oder Fliesenleger und in modernen Technologien wie Zahntechnik, digitale Mediengestaltung, Software-Testing oder Drohnen-Bau.
Auch deswegen ist im Shanghaier Messezentrum eine spezielle Flugzone entstanden - neben Profiküchen, Friseur-Salons oder Optoelektronik-Laboren für Feinwerktechnik.
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Die härteste Konkurrenz komme aus dem Gastgeberland China, das seit Jahren die meisten Teilnehmer zu den "WorldSkills" schickt, sagt Buerger.
"Die haben eine Vorbereitung zwischen drei und fünf Jahren, habe ich gehört, tagtäglich. Und die bauen das zusammen wie einen IKEA-Schrank, das ist der Wahnsinn. Die brauchen gefühlt gar nicht mehr auf die Pläne gucken, alles im Kopf, das ist verrückt.."