// HEISE ONLINE — HARDWARE & GADGET
heise+ | Ladetarife für Elektroautos im Vergleich
Die Preise an Ladesäulen unterscheiden sich enorm. Wer mit Gleichstrom lädt, zahlt unter Umständen 40 Cent/kWh mehr. Einige Fußnoten sollten Sie deshalb kennen.
Laden Sie Ihr Elektroauto ausschließlich zu Hause an der eigenen Wallbox oder an kostenlosen Ladestationen auf, haben Sie einen großen Vorteil: Die Kosten sind im Vorfeld bekannt, böse Überraschungen bleiben ebenso aus wie inkompatible Ladekarten oder -Apps. Denn genau damit werden Sie höchstwahrscheinlich konfrontiert, wenn das Auto an einer kostenpflichtigen öffentlichen Ladesäule steht. Zwar ist klar geregelt, wer unter welchen Bedingungen Strom verkaufen darf, einen Tarifdschungel verhindert das nicht.
Wir haben die Preise für Aral Pulse, Maingau Autostrom und Tesla Supercharger angepasst. Die von Ionity für den 1. Juli 2026 angekündigte Preiserhöhung konnten wir mangels konkreter Angaben hingegen nicht berücksichtigen.
So mag es kein riesiges Loch in Ihre Geldbörse reißen, wenn Sie auf dem Weg in den Urlaub für die Batterieladung 55 Euro statt wie zu Hause 40 Euro zahlen. Über das Jahr gerechnet summieren sich aber auch Unterschiede beim Strompreis im Zehntel-Euro-Bereich zu nennenswerten Beträgen – zumindest dann, wenn man öfter längere Strecken fährt und die öffentliche Ladeinfrastruktur nutzt. Hinzu kommt, dass so mancher Anbieter Zusatzgebühren verlangt, die häufig in den Fußnoten versteckt sind.
Fester Bestandteil vieler Ladetarife ist eine Blockiergebühr. Diese fällt an, wenn Sie eine bestimmte Ladezeit überschreiten. An Wechselstrom-Ladesäulen (AC-Laden), die typischerweise im städtischen Raum zum Einsatz kommen, erheben die Betreiber die Blockiergebühr in der Regel ab der fünften Stunde. Für jede weitere Minute müssen Sie dann einen Zuschlag zahlen, meist zwischen 5 und 10 Cent.
Batteriespeicher ist günstig wie nie und auch manche PV-Bestandsanlage könnte ein wenig mehr davon gebrauchen. Anker verspricht ein Update in fünf Minuten.
Ein Magnetventil und ein ESP8266 reichen als Basis, um einen Wasserhahn smart zu steuern. Mit ioBroker und Tasmota läuft die Steuerung sogar im Heimnetz.
Ins 10GE-LAN per USB? Das geht, aber je nach Adapter- und PC-Typ gut, halbgut oder gar nicht. Wir klären, wer welchen Adapter braucht.
E-Reader gibt es in vielen Größen und Preisklassen. Wir zeigen, worauf es beim Kauf ankommt und welches Modell Ihre Anforderungen erfüllt.
Offiziell gibt Apple wenig über den Aufbau seiner Prozessoren preis. Hartnäckiges Forschen verrät jedoch, wie die M-Chips ticken.