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Git 2.55.0 verbessert Parallelisierung und bereitet Rust-Integration vor
Mit Version 2.55.0 entwickelt das Git-Projekt das verteilte Versionsverwaltungssystem an mehreren Stellen weiter. Der Schwerpunkt liegt auf Leistungsverbesserungen, einer höheren Stabilität sowie der Vorbereitung künftiger Funktionen.
Neu hinzu kommt die Möglichkeit, über das Konfigurationssystem definierte Hook-Skripte parallel auszuführen. Dadurch lassen sich Arbeitsabläufe mit mehreren Hooks effizienter gestalten. Außerdem erweitert das Projekt den *userdiff*-Treiber für die Programmiersprache Scheme, sodass dieser künftig auch weitere Lisp-Dialekte unterstützt.
Aus Sicherheitsgründen schränkt Git 2.55.0 Terminal-Steuersequenzen ein, die während der Kommunikation mit entfernten Repositories über den Sideband-Kanal übertragen werden. Standardmäßig lässt Git nur noch ANSI-Farbsequenzen zu und unterbindet andere Steuerbefehle.
Die Entwickler beheben zudem mehrere Fehler. Git meldet künftig ungültige Proxy-Adressen, beispielsweise durch Tippfehler im Protokollpräfix, mit einer Fehlermeldung. Außerdem beseitigt Version 2.55.0 eine Regression, durch die Verbindungen über Hypertext Transfer Protocol Secure-Proxys zeitweise nicht mehr funktionierten.
Darüber hinaus bereitet das Projekt die stärkere Einbindung der Programmiersprache Rust vor. Die Entwickler schaffen die technischen Grundlagen dafür, Rust in einer künftigen Version standardmäßig zu aktivieren, wobei sich die Funktion weiterhin abschalten lässt. Parallel dazu passen sie die xdiff-Codebasis an die Zusammenarbeit mit Rust an.
Weitere Änderungen betreffen die interne Verarbeitung großer Paketdatenströme, für die Git nun größere Pufferspeicher nutzt. Zusätzlich erweitert das Projekt seine Testinfrastruktur, damit aufwendige Integrationsprüfungen bereits während der Build-Prozesse von Pull Requests mögliche Fehler frühzeitig erkennen können.
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