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Roborock Saros 20 Flow Complete ausprobiert: Das kann der Saros mit der Wischwalze
von Felix Frank
26. Sep. 2026 |
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Roborock hat im Rahmen der IFA 2026 sein Portfolio der Flaggschiff-Reihe Saros aufgestockt. Im Mai hatte ich da bereits den Saros 20 Sonic, mit vibrierendem Wischtuch, ausprobiert, unser Benny hatte zum Jahresbeginn den Saros 20 mit seinen rotierenden Wischmopps unter die Lupe genommen. Mit dem Roborock Saros 20 Flow Complete hielt jetzt eine weitere Wischtechnologie Einzug in der Saros-Serie: eine rotierende Wischwalze. Vor allem hierin unterscheidet er sich auch hauptsächlich (auf dem Papier) von den anderen Flaggschiff-Modellen. Wie auch der Saros 20 Sonic, setzt der Saros 20 Flow Complete auf ein Navigationssystem mit (einziehbarem) Laserturm.
In vielen Punkten ähneln sich also Saros 20 Sonic und der Saros 20 Flow Complete. Ich habe mir entsprechend vor allem das neue Wischsystem und ein paar Besonderheiten angeschaut, welche die Neuvorstellung so zu bieten hat. Vorneweg ein kurzer Blick aufs Datenblatt.
Der Roborock Saros 20 Flow Complete bringt eine Saugleistung von 36.000 Pa mit. Navigiert wird mit einem versenkbaren Lidar-System (Retract Sense), welches durch eine KI-Hinderniserkennung ergänzt wird. Die Bauhöhe gibt Roborock mit 8,98 Zentimetern (bei eingezogenem Laserturm) an. Gewischt wird mit einer Walze, die mit 240 Umdrehungen pro Minute und einem Anpressdruck von 15N über den Fußboden rotiert. 16 Wasserdüsen sollen für eine gleichmäßige Befeuchtung sowie Reinigung sorgen.Für die Ecken gibt es zwei ausklappbare Seitenarme, die dort hinkommen sollen, wo normale Bürsten nicht hinhinreichen. Das neue RockDock saugt nicht nur ab, sondern versorgt die Wischwalze mit 100 Grad heißem Wasser zur Reinigung und dosiert das Reinigungsmittel selbst.
Über die Verarbeitung eines Roborock-Saugroboters brauche ich wohl keine großen Worte verlieren: Wie gewohnt erstklassig. Möchte man etwas monieren, dann wäre es die Abdeckung der Oberseite des Saugroboters, die auf den Roboter aufgeklickt ist und entsprechende Spaltmaße am Rand zum Vorschein bringt. Ich hatte mich da zu Beginn etwas zurückgehalten, die Abdeckung runterzurupfen, sie hält entsprechend erstaunlich gut. Familien mit Kleinkindern dürfte das zusagen, da die (teils magnetischen) Abdeckungen sonst sehr leicht abnehmbar sind. Der Saros 20 Flow Complete setzt auf eine komplett matte, schicke Oberfläche. Man setzt wieder auf physische Knöpfe, anstelle von (glänzenden) Touch-Bedienflächen: Finde ich gut.
Auch die Docking-Station ist elegant verpackt, wenngleich Frisch- und Schmutzwasserbehälter nicht mehr unter einer separaten Verkleidung sitzen beziehungsweise abgedeckt werden. Dennoch macht das einen sehr aufgeräumten Eindruck. Gerade das RockDock wurde von Grund auf neu konzipiert. Für mich wichtig: Die Wassertanks passen, trotz Veränderungen und dickerem Deckel, weiterhin unter einen Wasserhahn mit geringer Höhe.
Staubbeutel und Reinigungsmitteltank sitzen beim neuen RockDock jetzt unter den Frisch- und Schmutzwassertanks. Das passt für mich, zumal man da ohnehin nur sehr selten ran muss. Stattdessen verzichtet man auf eine Klappe oder Abdeckung an der Front, was eine einheitliche Optik gewährleistet. (Umso spannender, dass der Deckel dieses Mal wegfiel und man direkt die Griffe der Behälter sieht.) Weiterhin nicht zur Optik passt das graue Kabel beim schwarzen, mir vorliegenden, Modell.
Die Einrichtung des Saugroboters geht wie üblich reibungslos vonstatten. Account einloggen, QR-Code scannen bzw. erkannten Roborock in der App auswählen, WLAN verbinden und los kann es gehen. Die (schnelle) Kartierung ist bei meiner Wohnungsgröße binnen 5 Minuten flott und reibungslos erledigt. Der Laser verrichtet hier zuverlässig und präzise seinen Dienst.
Eine Sache, die mir auffiel: Mittlerweile ist Roborock echt gut darin, Bereiche, die durch ein Fenster sichtbar sind oder spiegelnde Flächen haben, direkt im Zuge der Kartierung nicht als Fehlerkennungen mit au