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Mortal Kombat - Ein einzelnes Spiel legte einst die Messlatte für Brutalität so hoch, dass die USA ihre eigene USK gründete
Wie Johnny Cage wohl auf das Rating der ESRB reagiert?
Die 90er-Jahre gelten als das große Jahrzehnt der 1v1-Kampfspiele und brachten legendäre Serien wie Street Fighter und Tekken hervor. Der letzte Name in den großen Dreien des Genres lautet Mortal Kombat. Die Spiele dieser Reihe waren im Gegensatz zur namhaften Konkurrenz so brutal, dass die Ableger in Deutschland erstmals 2015 nicht auf dem Index gelandet sind.
Woanders waren die Reaktionen in gewisser Weise sogar noch drastischer, hat das Spiel in den USA gar für eine Zäsur gesorgt. Denn während Titel wie Doom und Wolfenstein noch an absolut jeden verkauft wurden, musste erst ein Mortal Kombat kommen, damit ein amerikanisches Äquivalent zur USK entwickelt wird.
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Mortal Kombat: 1992 startete eine der kontroversesten Spiele-Reihen der Geschichte - mit diesem Trailer fing alles an
Was war so brutal? Das erste Mortal Kombat erschien 1992 für Arcade, SNES, Mega Drive, Game Gear, Game Boy und MS-DOS und unterschied sich im Kern nicht großartig von ähnlichen Spielen. Ihr wählt euren Kämpfer aus und prügelt euch in einem 1v1-Kamp so lange, bis einer seine gesamte Lebensenergie verloren hat.
Da Mortal Kombat übersetzt aber nun mal tödlicher Kampf heißt, ist hier noch nicht Schluss. Habt ihr gewonnen, müsst ihr euren Gegner durch einen Finisher-Angriff in die ewigen Jagdgründe befördern - und das geschieht auf die grausamsten Arten. Da werden Köpfe abgeschlagen, Rückgrate herausgerissen und Herzen als Trophäen entwendet.
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In Deutschland landete Mortal Kombat wenig nach der Veröffentlichung auf dem Index, wo es auch bis 2019 verweilte. In den USA erschien es ohne Einschränkungen - sogar für Kinder. Eine Selbstregulierungsorganisation wie die USK gab es dort damals nicht. Die Verantwortung lag vollständig bei der persönlichen Einschätzung der Eltern und Händler.