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Google bringt Nano Banana 2 Lite: Schneller und günstiger als die Vorgänger
Google hat Nano Banana 2 Lite vorgestellt, das Bilder besonders schnell und günstig erzeugen soll. Zudem ist Gemini Omni Flash nun für Entwickler verfügbar.
Google führt mit Nano Banana 2 Lite ein neues KI-Bildmodell ein. Zugleich erhält das multimodale KI-Videomodell Gemini Omni Flash erstmals API-Zugang für Entwickler.
Nano Banana 2 Lite folgt auf die Veröffentlichung von Nano Banana, Nano Banana Pro und Nano Banana 2 und ist laut Google das bislang schnellste und kostengünstigste Bildmodell der Nano-Banana-Familie. Mit Ausgaben in vier Sekunden und 0,034 US-Dollar pro Bild in 1K-Auflösung liegt es bei Latenz und Preis teils deutlich unter anderen Nano-Banana-Modellen. Google zufolge eignet es sich deshalb besonders für visuelles Prototyping sowie Entwickler-Workflows, bei denen Tempo und Kosten entscheidend sind.
Trotz des Fokus auf Geschwindigkeit soll Nano Banana 2 Lite Prompts zuverlässig umsetzen, Figuren konsistent darstellen und Text in Bildern gut lesbar wiedergeben. Das Unternehmen empfiehlt Nano Banana 2 Lite als Ersatz für Nano Banana, das im August 2025 vorgestellt wurde. Warum Google das bei Qualität, Geschwindigkeit und Kosten unterlegene Modell weiterhin anbietet, ist unklar. Nano Banana 2 bleibt laut Google das Allround-Modell mit dem besten Verhältnis aus Qualität, Leistung und Kosten, während sich Nano Banana Pro an professionelle Anwendungen richtet, bei denen Präzision und Kontrolle wichtiger sind als Geschwindigkeit.
Nano Banana 2 Lite kommt für Google-Dienste wie den AI Mode der Google-Suche, die Gemini-App, NotebookLM, Google Fotos und Google Flow. Für Entwickler wird das Modell in Google AI Studio und der Gemini API verfügbar gemacht.
Ebenfalls für Entwickler freigegeben wird Gemini Omni Flash, das nun als Public Preview erstmals über die Gemini API und Google AI Studio zur Verfügung steht. Das auf der Google I/O im Mai angekündigte multimodale KI-Videomodell erzeugt und bearbeitet Videos auf Basis von Text-, Bild- und Videoeingaben und greift dabei stärker auf das Weltwissen der Gemini-Modelle zurück als Googles bisheriges Videomodell Veo.
Derzeit sind Videos auf zehn Sekunden begrenzt. Zudem befindet sich das Modell noch in einigen Bereichen im Ausbau, etwa bei der Figurenkonsistenz während Szenenwechseln oder Kameraschwenks. Google nennt als Stärken von Gemini Omni Flash die Videobearbeitung per natürlicher Sprache, die Kombination mehrerer Eingabeformen sowie die Möglichkeit, Text und Grafiken gezielt mit Aktionen im Video zu verknüpfen. Der Preis liege wie bei Veo 3.1 Fast bei 0,10 US-Dollar pro Sekunde Videomaterial, schreibt Google. Für Endnutzer ist Gemini Omni Flash in der Gemini-App und Google Flow verfügbar.
Google betont das Zusammenspiel von Nano Banana 2 Lite und Gemini Omni Flash. So kann das Bildmodell zunächst schnell Standbilder erzeugen, die anschließend als Referenz an Gemini Omni Flash übergeben und dort animiert oder weiterbearbeitet werden. In der Ankündigung stellt Google drei Demo-Apps vor, die diesen Workflow illustrieren.
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