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Marilyn Manson: Geplanter Auftritt im Vorprogramm von Slipknot sorgt für Kritik
Die Ankündigung eines Auftritts von US-Musiker Marilyn Manson, 57, im Vorprogramm von Slipknot sorgt für Unmut unter den Fans der Metalband. Über ausufernde Diskussionen unter einem Instagram-Post der Band hatte zuerst die britische BBC berichtet . Die achtköpfige Gruppe, deren Musiker bei Konzerten stets Maske tragen, hatte in dem Beitrag Marilyn Manson als Supportmusiker für einen Auftritt am 3. Juli 2027 in London angekündigt.
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Gegen den Musiker, der bürgerlich Brian Warner heißt, haben in der Vergangenheit mehrere Frauen Missbrauchsvorwürfe erhoben. Der Musiker bestreitet diese allesamt.
Der BBC zufolge äußerten sich nun zahlreiche Menschen, die sich als Fans von Slipknot bezeichnen, enttäuscht über die Entscheidung der Band, gemeinsam mit Marilyn Manson aufzutreten. »Ich hätte das gern gesehen, aber es gibt buchstäblich nichts, was du tun könntest, um mein Geld in Mansons Taschen zu bekommen«, so ein Kommentar. Zahlreiche Personen würden ankündigen, keine Tickets für das Konzert kaufen zu wollen.
US-Schauspielerin Evan Rachel Wood und mehrere andere Frauen hatten in den vergangenen Jahren Vorwürfe gegen Marilyn Manson publik gemacht. In einem Instagram-Posting warf Wood 2021 ihrem Ex-Freund jahrelangen »grauenhaften« Missbrauch vor. Dies habe angefangen, als sie ein Teenager war. Manson habe sie manipuliert und unterdrückt.
Die britische Schauspielerin Esmé Bianco (»Game of Thrones«) hatte 2021 gegen Manson in Los Angeles eine Zivilklage eingereicht. Sie warf dem Sänger Körperverletzung, Vergewaltigung und anderen sexuellen Missbrauch vor. Sie beschrieb Vorfälle in einem Zeitraum von 2009 bis 2011. Dieser Rechtsstreit wurde 2023 außergerichtlich beigelegt.
Im Januar 2025 teilten die Behörden zunächst mit, in Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Marilyn Manson keine Anklage zu erheben, die Vorwürfe gegen den Musiker seien teilweise verjährt oder es sei schwer, eine Schuld nachzuweisen. Ein Jahr später wurde eine zunächst abgewiesene Klage der früheren Assistentin Ashley Walters jedoch wieder zugelassen.