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Guinness-Buch - Oma rasiert in Fortnite: Eine 78-jährige Streamerin hat den offiziellen Weltrekord geknackt
Ihr Enkel hielt es für eine Schnapsidee, jetzt steht eine 78-jährige Fortnite-Oma im Guinness-Buch.
Ein einziger Spruch ihres Enkels reichte völlig aus. Als der Teenager meinte, einer Großmutter würde beim Zocken ohnehin niemand zusehen wollen, war für Cath Bowie die Sache entschieden. Acht Jahre und über 24.000 Follower später steht die 78-jährige Schottin nun ganz offiziell im Guinness-Buch der Rekorde: als weltweit älteste weibliche Fortnite-Streamerin.
Der Eintrag wird in der kommenden »Guinness World Records Gamer’s Edition 2027« verewigt. Für die Rentnerin aus Aberdeen ist die Auszeichnung die Krönung einer Gaming-Reise, die eigentlich ganz unspektakulär auf der Couch begann.
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Im Jahr 2017 schaute Bowie ihrem Enkel erstmals beim Spielen von Fortnite zu: Damals steckte der Battle-Royale-Shooter noch in seinen Kinderschuhen. Zuvor hatte sie bereits Fußball- und Rennspiele ausprobiert, doch der Funke wollte nie so recht überspringen. Bei Fortnite war das anders: Es war Liebe auf den ersten Blick.
Als sie 2018 beschloss, sich eine eigene Konsole zuzulegen und ihre Runden live ins Netz zu übertragen, erntete sie in der Familie zunächst Skepsis. Ihr Enkel hielt die Idee für aussichtslos. Gegenüber Guinness World Records sagt sie über diesen Moment:
»Für mich war das wie ein rotes Tuch. Ich wollte ihm beweisen, dass ich es kann. Mehr als 24.000 Follower später verliert er darüber kein Wort mehr. Ich frage mich, warum?«
Ihren Streaming-Namen verdankt sie übrigens ihrer Enkelin: Unter dem Handle grumpygran1948 geht sie seitdem regelmäßig auf Sendung. Dabei betont die 78-Jährige stets, dass sie im echten Leben überhaupt kein mürrischer Mensch sei.
Bowie streamt mittlerweile beinahe täglich auf Twitch und YouTube. Anstatt sich in hektischen Bau-Schlachten zu verheddern, setzt sie bevorzugt auf den Zero-Build-Modus und nimmt ihr eigenes Gameplay gerne mit einer gehörigen Portion Selbstironie: Ihre Sehkraft sei nicht mehr die beste und sie treffe im Gefecht regelmäßig haarsträubende Entscheidungen, doch genau dieser sympathische Charme brachte ihr eine treue Community ein.
Große Ambitionen auf Esport-Turniere hegt sie dabei nicht. Vielmehr bezeichnet sie sich selbst lieber als »Fortniterin« statt als klassische Gamerin, weil ihr andere Spiele schlicht nicht denselben Nervenkitzel bieten: