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FRITZ!OS 8.50: Großes Update mit DNS-Filter, Gaming und Matter ist da
Nach Monaten im FRITZ! Labor wird FRITZ!OS 8.50 offiziell verteilt. Den Anfang macht die FRITZ!Box 7690, weitere aktuelle FRITZ!Boxen und Repeater folgen in den kommenden Wochen. Das Update bündelt neue Sicherheits-, Komfort- und Smart-Home-Funktionen – von DNS-Filtern bis Matter.
FRITZ! hat mit der Verteilung von FRITZ!OS 8.50 begonnen. Als erstes Modell erhält die FRITZ!Box 7690 das große Update, in den kommenden Wochen sollen weitere aktuelle FRITZ!Boxen und FRITZ!Repeater folgen. Bei aktivierten automatischen Updates wird die neue Version selbstständig installiert, alternativ lässt sie sich über die Benutzeroberfläche unter fritz.box anstoßen.
Viele der Neuerungen waren in den vergangenen Monaten bereits Bestandteil des FRITZ! Labors. Mit der Veröffentlichung von FRITZ!OS 8.50 verlassen sie nun schrittweise die Testphase. Nicht jede Funktion steht allerdings auf jedem Router zur Verfügung. Unter anderem werden die neuen DNS-Filter und die automatische Priorisierung zunächst für ausgewählte Modelle bereitgestellt.
Eine der größeren Neuerungen sind DNS-Filter direkt auf der FRITZ!Box. Damit lassen sich Anfragen zu bestimmten Domains zentral für Geräte im Heimnetz blockieren. Unterstützt werden gängige Formate für Filterlisten, sodass auch öffentlich verfügbare Listen eingebunden werden können.
Auf diese Weise lassen sich beispielsweise bekannte Werbe- und Tracking-Domains, Phishing-Seiten, Botnet-Infrastruktur oder Domains mit Schadsoftware sperren. Die Filterung erfolgt auf Ebene der FRITZ!Box und greift damit nicht nur für PCs oder Smartphones, sondern grundsätzlich auch für andere Geräte im Heimnetz.
Ebenfalls neu ist die automatische Priorisierung echtzeitkritischer Datenströme. Bislang konnten Nutzer bestimmte Geräte oder Anwendungen manuell priorisieren. FRITZ!OS 8.50 soll nun selbstständig erkennen, wenn beispielsweise ein Online-Spiel oder eine Videokonferenz auf eine möglichst geringe und konstante Latenz angewiesen ist.
Die FRITZ!Box priorisiert den entsprechenden Datenverkehr automatisch gegenüber weniger zeitkritischen Übertragungen. Vor allem bei gleichzeitig laufenden Downloads oder Streams soll damit verhindert werden, dass Latenzen unnötig ansteigen.
Welche Geräte aktuell von der automatischen Priorisierung profitieren, zeigt die Benutzeroberfläche an. Die Informationen lassen sich bis zu 24 Stunden rückwirkend nachvollziehen.
Eng mit FRITZ!OS 8.50 verzahnt ist außerdem der neue Smart Check in der MyFRITZ!App. Die Funktion analysiert den Zustand der FRITZ!Box und zeigt Hinweise, Warnungen und Verbesserungsvorschläge direkt auf dem Startbildschirm an.
Untersucht werden unter anderem Internetzugang, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit. Smart Check kann beispielsweise auf einen Repeater aufmerksam machen, der nicht korrekt in das Mesh eingebunden ist, oder auf Einstellungen hinweisen, mit denen sich unerwünschte Anrufe blockieren lassen.