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„The Witcher 3“: Remaster bringt Spielerrekord auf Steam
Zum Release des Remasters ist „The Witcher 3“ auf Steam so gefragt wie nie zuvor. Die neue Grafik kommt aber nicht bei allen gut an.
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„The Witcher 3“ hat elf Jahre nach dem ursprünglichen Release einen neuen Spielerrekord auf Steam aufgestellt. Zum Release der Remaster-Fassung am 29. September spielten gleichzeitig bis zu 120.975 Personen das Rollenspiel von CD Projekt RED, so viele wie nie zuvor.
Das geht aus den Daten der inoffiziellen Steam-Datenbank SteamDB hervor, die mittlerweile zur Modding-Plattform Nexus Mods gehört. Der bisherige Rekord stammt laut SteamDB vom 5. Januar 2020: Kurz nach dem Start der Netflix-Serie „The Witcher“ spielten damals 103.329 Personen gleichzeitig. Zum ursprünglichen Release im Mai 2015 lag der Höchstwert bei gut 92.000 Spielern. Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Steam. Wie viele Spieler das Remaster auf GOG, im Epic Games Store, über Battle.net oder auf Konsolen spielen, ist nicht bekannt.
CD Projekt RED hat den Rekord in einem Post auf X bestätigt und sich bei allen bedankt, die das Rollenspiel zum ersten Mal oder erneut spielen. Der Rekord dürfte auch darauf zurückgehen, dass das Remaster für alle Besitzer des Spiels kostenlos ist. Viele dürften das Upgrade auch einfach kurz ausprobieren wollen, um die überarbeitete Grafik zu begutachten. Wie viele von ihnen dauerhaft bei der Neuauflage bleiben, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.
CD Projekt RED hatte das Remaster im August auf der Gamescom angekündigt. Mit der Remaster-Version bekommt „The Witcher 3“ unter anderem bessere Texturen für Umgebungen, die auf dem „HD Reworked Project“ des bekannten Modders HalkHogan basieren. Auch hübschere NPCs und Monster, überarbeitete Vegetation sowie eine neue Beleuchtung mit aufgewertetem Raytracing sind Teil des Upgrades.
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Das Remaster greift auch ins Gameplay ein: Das Kampfsystem bekommt leicht überarbeitete Animationen, ein paar neue Finisher und eine adaptive Kamera. Der Skill-Tree wurde umgebaut, ein Transmog-System trennt die Optik von Rüstungen von ihren Werten. Konsolenspieler können über mod.io erstmals Mods nutzen, für die Switch 2 erscheint zudem eine native Version mit Bewegungs- und Touch-Steuerung. Alle Besitzer des Grundspiels bekommen außerdem die beiden Erweiterungen „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“ ohne Aufpreis.
In der Community polarisieren vor allem die grafischen Änderungen: Die Beleuchtung ändert sich je nach Raytracing-Implementierung sehr stark, die Lichtstimmung ist teilweise eine komplett andere als in der Next-Gen-Version von 2022. Gerade überhelle Nächte werden häufig kritisiert. Zudem bricht die Performance im Vergleich zur Next-Gen-Edition noch einmal stark ein. In vielen Szenen ist vor allem Pathtracing auf dem PC aber eine klare optische Verbesserung.