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Airbnb Herbst-Update: KI-Suche, Social-Funktionen und mehr
Airbnb stellt sein Herbst-Update vor. Die größten Neuerungen sind eine KI-Suche, eine Vernetzungsfunktion mit Freunden und zusätzliche Angebote.
Airbnb hat sein Herbst-Update vorgestellt. Die größten Neuerungen sind eine KI-Suche, eine Vernetzungsfunktion mit Freunden und zusätzliche Angebote wie Essenslieferungen und Baby-Ausstattungen. Auch Gastgeber erhalten neue, teils KI-gestützte Werkzeuge.
Über eine neue Suchleiste sollen Nutzer, zusätzlich zur alten, klassischen Suche, Unterkünfte, Erlebnisse und Services per Freitext oder Spracheingabe finden. Eine KI wählt dann entsprechend aus den Angeboten aus. Auch die Filter nehmen jetzt Stichwörter entgegen. Wer zum Beispiel „Baby“ eingibt, bekomme passende Filter wie Babybett, Spielplatz oder Spielzeug vorgeschlagen, so Airbnb.
Die Suchergebnisse sollen zeitgleich um KI-generierte Beschreibungen zu den Unterkünften ergänzt werden, die die wichtigsten Merkmale hervorheben sollen. Unterkünfte auf der Wunschliste lassen sich nach dem Update nebeneinander mit KI-Zusammenfassungen vergleichen. Zusätzlich soll es jetzt auch bei Airbnb einen KI-Chat-Support geben, in den USA wird er um eine Sprachfunktion für telefonische Anfragen ergänzt.
Zu den technischen Details all dieser KI-Neuerungen sagte Airbnb wenig. Auf Nachfrage von heise bekamen wir nur allgemeine Aussagen wie „Wir setzen auf eine Kombination aus Open-Source-Modellen und kommerziellen Modellen vertrauenswürdiger Partner.“ Fragen zu Serverstandorten und Datenschutzmaßnahmen beim Einsatz von Drittanbieter-KIs beantwortet das Unternehmen trotz Nachfrage bis zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht.
Auch wie Airbnb sicherstellen will, dass die KI vollständige und korrekte, möglichst halluzinationsfreie Ergebnisse liefert, bleibt vage. Ziel sei ein „leistungsstarkes KI-Suchtool“, das Gästen die passendsten Unterkünfte anzeigt, hieß es lediglich auf unsere Nachfrage hin.
Neu sind außerdem die „Connections“, die der Buchungswebseite für Unterkünfte einen Hauch Social Media hinzufügen. Nutzer können Familie, Freunde und frühere Mitreisende einladen, sich auf der Plattform zu vernetzen. Airbnb schlägt auf Basis bisheriger Reisen selbst Kontakte vor. Eine interaktive Karte zeigt dann, wo die Kontakte übernachtet haben, welche Erlebnisse oder Services sie gebucht haben und wohin sie als Nächstes reisen. Auch deren Bewertungen können gelesen werden, Unterkünfte auf die eigene Wunschliste übernommen und Kontakte direkt angeschrieben werden. Laut Airbnb bestimmt jeder Nutzer selbst, welche Reisen auf der Karte erscheinen und wie viele Details er teilt. Ob Reisen standardmäßig sichtbar oder unsichtbar sind, geht aus der Ankündigung nicht hervor.
Mit einem Klick auf einen Stadtteil liefert Airbnb in der Kartenansicht zukünftig zusätzlich Viertel-Überblicke mit Informationen zu Essen, Unternehmungen und Mobilität. Diese speisen sich wohl aus Angaben von Gästen, Gastgebern und „anderen Quellen“. Bis Jahresende erweitert Airbnb außerdem seinen bereits bestehenden „Service-Bereich“. In manchen europäischen Städten können Gäste dann wohl auch Essen von Restaurants in der Nähe ihrer Unterkunft bestellen. Die Lebensmittellieferung, bislang nur in den USA verfügbar, kommt ebenfalls nach Europa. In den USA startet zusätzlich ein Wäscheservice und an ausgewählten Orten auf der Welt lokale Verleihangebote.
Auch für Gastgeber gibt es neue Funktionen, unter anderem einen „Multi-Kalender“. Damit lassen sich Preise, Verfügbarkeit, Stornierungsbedingungen und Rabatte für mehrere Inserate gleichzeitig ändern. Die dynamische Preisgestaltung der Plattform schlägt hier auch eine Preisspanne vor und passt die Übernachtungspreise automatisch an Nachfrage und Angebot an. Das „Einkünfte“-Dashboard bekommt KI-Zusammenfassungen zur Performance und Handlungsvorschlägen.
Neben all diesen Neuerungen steht das Unternehmen politisch aktuell unter Druck: Die EU-Kommission arbeitet mit dem Affordable Housing Act daran, Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airb