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„Home Hub“, HomePod, Apple TV: Oktober-Termin bei Apple steht angeblich
Eine Reihe lange erwarteter Zubehörprodukte fürs smarte Heim erscheint in den kommenden Wochen. Das behaupten Insider. Es gibt mindestens eine neue Kategorie.
Die HomePod minis werden wohl auch überarbeitet, hier die alte Generation von 2020.
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Apples Termin für die Einführung neuer Smart-Home-Produkte steht offenbar. Das berichtet der üblicherweise gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Demnach werden mindestens drei neue Produkte am 13. Oktober vorgestellt, möglicherweise im Rahmen einer Keynote, zu der Apple sehr bald einladen dürfte. Neben Überarbeitungen zweier lange vernachlässigter Produktkategorien steht auch die Einführung einer ganz neuen Hardware an, über die es ebenfalls seit Langem Gerüchte gibt. Ob auch weitere neue Geräte wie Macs und iPads erscheinen oder diese zu einem späteren Termin vorgestellt werden, ist noch unklar.
Zentrale Neuerung ist ein sogenannter Home Hub – ob dieser so heißt oder einen anderen Namen bekommt, ist noch unbestätigt. Dabei handelt es sich laut Gurman um eine Art Smart-Home-Tablet mit einem 6 Zoll großen, quadratischen Bildschirm, das Heimgeräte steuern soll, aber auch eigene Apps (ohne App Store) von Apple anbietet, darunter etwa FaceTime. Das Gerät soll erkennen, wenn sich eine Person nähert, und das Interface passend aufbereiten.
Der Home Hub soll auch Zugang zu Siri AI bieten – etwas, das Apple besonders herausstellen will. Offenbar sind zwei Varianten des Home Hub geplant: eine zum Aufstellen, die an den alten iMac G4 von 2002 erinnert (inklusive halbkugelförmiger Basis) und eine für die Anbringung an der Wand, bei der der Lautsprecherbereich unter dem Bildschirm sitzt.
Eine Kamera im Home Hub ist nur vorne eingebaut, nicht auf der Rückseite, da das Gerät stationär betrieben werden soll. Akkus fehlen, die Hardware muss also stets am Strom hängen – via USB-C. Um den Bildschirm herum befindet sich angeblich ein relativ breiter Rahmen, der an ältere iPads erinnert. Die Kanten sind laut Gurman abgerundet, es soll weder Lautstärketasten noch einen Anschaltknopf geben. Um den Bildschirm ist ein Leuchtstreifen platziert, damit man das Gerät findet und die Kamera den Nutzer erkennt. Das Gesichtserkennungssystem soll weniger genau sein als Face ID im iPhone, dafür gibt es eine Personenerkennung anhand der Stimme, bei der ein gekoppeltes iPhone helfen soll (auch als Fallback).
Apple will Nutzern gleich mehrere der Home Hubs verkaufen, die sie dann im Haus platzieren können. Die Nutzerschnittstelle kommt mit Standby-Modus-artigen Anzeigen, darunter Uhren und Animationen im Lava-Lampen-Stil. Nutzer können sich auch Fotos anzeigen lassen. Es soll bekannte Apple-Anwendungen wie Kalender, Nachrichten-App, Notizen, Apple Music, Podcasts und Erinnerungen geben. Der Homescreen ist angeblich iPad-artig mit Anleihen bei der Apple-Watch-UI.
Neben dem Home Hub sind laut Gurman weitere Produkte für den 13. Oktober geplant. Dass ein neuer HomePod mini und ein neues Apple TV 4K erscheinen werden, hatte Apple bereits selbst im hauseigenen Code geleakt. Der kleine Lautsprecher soll seine alte Bauform von 2020 behalten, aber einen schnelleren Chip samt Siri-AI-Unterstützung bekommen. Geplant sind außerdem neue Farben, darunter Pastelltöne in Grün, Pink und Blau.
Mit einem großen neuen HomePod ist angeblich nicht zu rechnen, ein solcher HomePod 3 ist laut Gurman aber geplant. Ein neues Apple-TV-4K-Modell soll den Vorgänger von 2022 ablösen, auch hier mit altem Look und verbessertem Innenleben. Beide Geräte sollen bereits 2024 von Apple geplant gewesen sein, doch die Schwierigkeiten mit der alten Siri und Apple Intelligence verhinderten dies.