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Was Autofahrer zum Start des neuen "Tankrabatts" wissen müssen
Ab heute gilt ein neuer "Tankrabatt". Aber wie komme ich an den günstigeren Sprit, wann lohnt sich das Tanken und wie viel spare ich dadurch wirklich? Was man zum Start des "Tankrabatts" wissen muss.
Der Rabatt gilt seit Mitternacht und bis zum 31. Dezember. Der Nachlass bei der Energiesteuer beträgt eigentlich 14,04 Cent pro Liter - allerdings greift er nicht beim Verkauf an der Tankstelle, sondern bei der Lieferung des Sprits. Weil der niedrigere Preis dann beim Verkauf auch für weniger Mehrwertsteuer sorgt, ergibt sich ein Steuerrabatt von insgesamt 16,7 Cent.
Diesmal gilt die Preissenkung sogar drei Monate lang. Es gibt aber auch Kritik an der Maßnahme.
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Das ist umstritten. Beim zweimonatigen "Tankrabatt" im Mai und Juni hatten unter anderem das Ifo-Institut, die Monopolkommission und das Bundeskartellamt festgestellt, dass der Rabatt nicht vollständig weitergegeben wurde. Die Mineralölwirtschaft bestreitet das. Bei den vergangenen "Tankrabatten" waren die Preise wenige Tage nach dem Start wieder gestiegen, wie aus Daten des ADAC hervorgeht.
Die Weitergabe ist jedoch grundsätzlich schwierig zu messen, da der Spritpreis durch äußere Einflüsse stark schwankt. Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) erwartet eine sofortige und vollständige Weitergabe des Tankrabatts und kritisierte, dass Untersuchungen dazu oft andere Kostenfaktoren nicht berücksichtigen würden.
Kommentar
25.09.2026
Mit dem "Tankrabatt" hat die Bundesregierung die richtige Maßnahme ergriffen, meint Benjamin Großkopff.
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Direkt um Mitternacht wird praktisch noch keine Tankstelle den verbilligten Sprit vorrätig haben. Außerdem sind die Tankstellen nicht zu einer Weitergabe des Rabatts verpflichtet. Trotzdem zeigt die Erfahrung der vergangenen beiden "Tankrabatte", dass die Preise an vielen Tankstellen bereits um Mitternacht deutlich sinken - allein schon deshalb, weil die Kunden das erwarten.
Nein. Wegen der 12-Uhr-Regel können die Preise am Vormittag nur sinken, nicht steigen. Den niedrigsten Preis gibt es in der Regel um kurz vor 12 Uhr - dann kann es wegen hoher Nachfrage aber zu Schlangen an den Tankstellen kommen. Wer erst kurz nach 12 Uhr zur Zapfsäule gelangt, muss oft etwa 20 Cent pro Liter drauf zahlen, wie Daten des Portals Tankerkönig zeigen.
Seit April dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen - der ADAC kritisiert die Folgen.
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