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Varta: Insolvenzverfahren eröffnet und Verkaufsprozess gestartet
von Carsten Knobloch
1. Okt. 2026 |
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Das Dilemma rund um Varta habt ihr ja sicherlich alle mitbekommen. Das Amtsgericht Stuttgart hat nun die regulären Insolvenzverfahren über vier Gesellschaften der Varta-Gruppe eröffnet. Betroffen sind die VARTA AG, die VARTA Microbattery GmbH, die VARTA Storage GmbH sowie die VARTA Micro Production GmbH.
Laut dem Insolvenzverwalter konnte der laufende Geschäftsbetrieb während des vorläufigen Verfahrens stabilisiert werden. Kunden und Lieferanten halten dem Unternehmen demnach weiterhin die Treue, was als solide Basis für die anstehende Sanierung gewertet wird.
Wichtig für Endkunden: Der bekannte Geschäftsbereich VARTA Consumer Batteries ist von dem Insolvenzverfahren nicht betroffen. Dieser Unternehmensteil ist rechtlich und operativ eigenständig aufgestellt, weshalb die klassischen Haushaltsbatterien im Handel ganz normal weiterlaufen.
Parallel dazu läuft bereits ein strukturierter M&A-Prozess, um Investoren für die technologischen Kernkompetenzen des Konzerns an Bord zu holen. Ziel ist eine Fortführungslösung, die den langfristigen Erhalt des Unternehmens sichern soll. Ein Abschluss dieses Verkaufsprozesses wird für die kommenden Monate angestrebt.
Keine guten Nachrichten gibt es allerdings für den Standort Nördlingen. Für die VARTA Microbattery bleibt es bei dem bereits im Frühjahr beschlossenen Produktionsaus in der dortigen Fabrik. Grund dafür ist der Wegfall des ehemals wichtigsten Großkunden. Diese Maßnahme soll wie geplant vollzogen werden.
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