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Milliarden verabreichte Covid-19-mRNA-Impfungen belegen Wirksamkeit und Sicherheit
Während der Covid-19-Pandemie wurden über 13 Milliarden mRNA-Impfstoffdosen verabreicht. Eine neue Metaanalyse bestätigt nun erneut die hohe Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe. Die Technik hat demnach ein großes Potenzial für neue Impfstoffe und Therapien, etwa gegen Influenza (Grippe), Krebs und Autoimmunerkrankungen.
Vancouver (Kanada). Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden, während der Covid-19-Pandemie mehr als 13 Milliarden Impfstoffdosen verabreicht, darunter ein hoher Anteil an mRNA-Impfungen. Die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden inzwischen von unterschiedlichen Studien bestätigt. Forscher der University of British Columbia (UBC) um die Assistenzprofessorin Dr. Anna Blakney haben nun eine neue Übersichtsarbeit publiziert, die erneut zeigt, dass die mRNA-Impfstoffe sicher sind und sehr wirksam vor Infektionskrankheiten wie Covid-19 schützen. Die Wissenschaftler sehen in der Technologie zudem ein großes Potenzial bei weiteren Krankheiten, darunter Influenza (Grippe), Krebs und Autoimmunerkrankungen.
„Nach Milliarden verabreichter Dosen verfügen wir inzwischen über eine außergewöhnlich große Menge wissenschaftlicher Belege. Diese Übersichtsarbeit bestätigt, dass mRNA-Impfstoffe eine sichere und hochwirksame Plattform sind, die durch strenge Tests und Überwachung unter realen Bedingungen gestützt wird. Sie liefert eine evidenzbasierte Grundlage, während sich diese Technologie weiter auf neue Bereiche der Medizin ausdehnt.“ Dr. Anna Blakney
Wie die Forscher erklären, haben sie erstmals Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung, klinischen Studien und der weltweiten Anwendung in einer einzigen Übersichtsarbeit zusammengefasst. Sie haben dabei den gesamten Lebenszyklus der Impfstoffe, von der Entwicklung und Produktion bis zum praktischen Einsatz und der kontinuierlichen Sicherheitsüberwachung, berücksichtigt. Laut den Wissenschaftlern um Blakney soll die Bewertung zur Sicherheit und Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen in Zukunft der Medizin, der Öffentlichkeit und der Politik als Informationsquelle und als Basis für fundierte Entscheidungen dienen.
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In ihrer Publikation betonen die Wissenschaftler jedoch auch, dass mRNA-Impfstoffe Nebenwirkungen haben können. Gefährliche, unerwünschte Ereignisse, etwa Myokarditis (Herzmuskelentzündung), treten aber nur so selten auf, dass der Nutzen der Impfstoffe, die zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen schützen, überwiegt.
Die analysierten Daten zeigen demnach, dass mRNA-Impfstoffe in verschiedenen Bevölkerungsgruppen, darunter Kinder, Schwangere und Menschen mit einem schwachen Immunsystem, einen starken Schutz vor schweren Infektionskrankheiten wie Covid-19 bieten. Die Auffrischungsimpfungen (Booster) haben diese Schutzwirkungen im Zeitverlauf verlängert und verstärkt und mit den regelmäßigen Anpassungen dafür gesorgt, dass auch ein Schutz vor neuen Virusvarianten besteht.
„Bei jedem neuen Impfstoff oder Medikament ist es wichtig, dass wir die Sicherheitsdaten und die strengen Prüfungen, die ihren Einsatz stützen, klar und transparent kommunizieren. Das ist entscheidend, um öffentliches Vertrauen aufzubauen, Desinformation entgegenzuwirken und fundierte Entscheidungen über Impfungen zu unterstützen.“ Dr. Manish Sadarangani
Kritiker der mRNA-Impfstoffe haben, während der Covid-19-Pandemie oft damit argumentiert, dass diese das Erbgut des Menschen permanent verändern würden. Die nun publizierte Metastudie geht auch darauf ein und erklärt, dass das Erbgut des Menschen durch die Impfstoffe nicht verändert wird. Die mRNA liefert lediglich einen „Bauplan“, mit dem die Zellen des Menschen einen harmlosen Virusbestandteil produzieren können, um das Immunsystem für einen späteren Kontakt mit dem Virus zu trainieren. Die mRNA und das Lipid-Nanopartikel-Transportsystem werden anschließend schnell vom Körper abgebaut und entfernt.
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