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Final Fantasy 7 Remake: Director wollte aus der Trilogie kein reines Fanprojekt machen
Die Balance zwischen Originaltreue und frischen Ideen war für Naoki Hamaguchi die größte Herausforderung bei der Entwicklung der Rollenspiel-Neuauflage.
Final Fantasy 7 gilt als einer der japanischen Rollenspiel-Klassiker aller Zeiten und dessen Remake, welches ganze drei Teile umfasst, als eine der umfangreichsten Neuinterpretationen. Nun hat sich der Director Naoki Hamaguchi dazu geäußert, wie schwierig es für das Team war, die Balance zwischen Originaltreue und dem Integrieren neuer Ideen zu finden. Das Remake sollte nicht zu einem Fanprojekt des Directors werden. Deshalb habe das Team von Anfang an eine klare Richtung für alle drei Teile verfolgt.
In Edge Magazine Issue 429 (via Gameradar) betonte Hamaguchi, dass es nicht einfach sei, ein so geliebtes Spiel wie Final Fantasy 7 in drei Spiele aufzuspalten und doch dem Klassiker treu zu bleiben.
"Wir haben den Kern der Geschichte zu keinem Zeitpunkt aufgrund von Reaktionen verändert. Es fühlt sich so an, als hätten wir jeden einzelnen Titel Schritt für Schritt aufgebaut, ohne dabei von dem zentralen Thema abzuweichen, das wir ganz zu Beginn der Remake-Reihe festgelegt hatten."
"Das war nicht einfach. Für mich war es absolut entscheidend, zu verhindern, dass ein Meisterwerk wie FF7 am Ende wie mein ganz persönliches Fanprojekt wirkt."
Die Remake-Reihe übernimmt trotzdem nicht alles unverändert aus dem Original von 1997. Das Team hatte sich bewusst dazu entschieden, neue Interpretationen und auch Handlungselemente zu integrieren, dazu gehören beispielsweise die Moiren. Dabei lag die größte Hürde für die Entwickler woanders:
"Die eigentliche Herausforderung bestand nicht einfach darin, Elemente einzubauen, die sich vom Original unterschieden, oder neue Interpretationen einzuführen. Vielmehr mussten wir uns ständig die Frage stellen, ob das, was wir erschaffen, wirklich als FF7R bezeichnet werden kann."
Somit war der Ansatz für das Team und Hamaguchi von vornherein für die Remake-Trilogie klar, sie durfte die Identität des Originals nicht verlieren, aber sich auch nicht scheuen, neue Elemente ins Spiel zu integrieren. Die Geschichte des Originals von 1997 ist weiterhin fest in der Remake-Reihe verankert. Gleichzeitig war es auch wichtig, Neueinsteigern ohne Vorkenntnisse zu Final Fantasy 7 einen modernen Einstieg zu bieten. Die Remake-Trilogie findet ihr Finale am 8. April 2027 mit Final Fantasy 7 Revelation, welches für PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC und auch Nintendo Switch 2 erscheint.