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YouTube Shorts: Mehr Reichweite für Original-Inhalte und Drosselung für Re-Uploads
von Carsten Knobloch
2. Okt. 2026 |
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YouTube dreht an den (Daumen-)Schrauben für die Empfehlungen bei YouTube Shorts. Wie das Team YouTube mitteilt, wird das System angepasst, um originäre Inhalte künftig stärker zu priorisieren. Im Gegenzug soll die Reichweite von Clips beschnitten werden, die lediglich von anderen Plattformen oder Creatorn ohne nennenswerten Eigenanteil kopiert wurden.
Das Empfehlungssystem wertet laut Plattform Milliarden von Signalen aus, darunter den Wiedergabeverlauf, Themeninteressen und Interaktionen. Mit der Anpassung will YouTube eigenen Angaben nach sicherstellen, dass Kanäle, die tatsächlich eigene Inhalte produzieren, bessere Chancen auf Reichweite und Wachstum erhalten.
Für Creator und Kanalbetreiber bedeutet das eine Richtungsentscheidung. Kanäle, die primär als Aggregatoren auftreten oder fremde Videos ohne signifikante Bearbeitung erneut hochladen, werden künftig spürbar weniger Sichtbarkeit im Shorts-Feed erhalten. Nett für Shorts-Gucker.
Wer Ausschnitte fremder Inhalte nutzt, muss nach den Vorgaben einen Mehrwert liefern. Dazu zählen beispielsweise eigene Kommentare, eine eigenständige Schnittfassung oder weiterführendes Storytelling. Reine kosmetische Anpassungen, automatisierte Template-Änderungen oder minimale technische Veränderungen reichen nicht mehr aus, um den Algorithmus zufriedenzustellen. Die Änderungen greifen ab sofort im Empfehlungssystem für Shorts.
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