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No Rest for the Wicked: Release für Xbox und Switch 2 erst 2027 – das sind die Gründe
Während die PS5- und PC-Fassung im Oktober 2026 starten, bereitet der knappe Arbeitsspeicher der anderen Konsolen dem Tech-Team noch heftiges Kopfzerbrechen.
Anfang Juni kündigten die Moon Studios an, dass ihr Action-Rollenspiel No Rest for the Wicked im Oktober 2026 den Early Access nach zwei Jahren verlässt und für PC und PlayStation 5 erscheint.
Zugleich wurden Umsetzungen für Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 bestätigt, jedoch erst für einen "späteren Zeitpunkt". Anders gesagt: Auf den Microsoft- und Nintendo-Geräten wird das Spiel frühestens 2027 aufschlagen.
Das hat Thomas Mahler, Creative Director des Spiels und CEO der Moon Studios, im Gespräch mit Eurogamer.de bestätigt. Danach befragt, ob es bis 2027 dauern wird, sagte er: "Ja, das wird es. Wir waren schon immer extrem stolz auf die Arbeit, die wir in die Ori-Ports gesteckt haben, weil unser Tech-Team dort so richtig die Muskeln spielen lassen konnte."
"Und wir haben gelernt, dass es einfach eine ganze Menge Zeit kostet, wenn man es richtig machen und alles perfekt auf die Stärken und Schwächen der jeweiligen Plattform optimieren will."
Laut Mahler war es einfacher, das Spiel zuerst auf die Sony-Konsole zu bringen: "Die Spezifikationen der PlayStation 5 machen es einfach leichter, eine originalgetreue Portierung der PC-Version umzusetzen, während auf der Switch 2 und der Xbox deutlich mehr Arbeit nötig ist, um alles in den kleineren Arbeitsspeicher [zumindest bei der Series S und Switch 2] dieser Konsolen zu quetschen", erläutert er.
"Auch das sind verdammt knifflige Probleme, und unser Tech-Team steckt aktuell noch mitten drin, diese Herausforderungen zu meistern. Aber ganz allgemein können uns die Spieler vertrauen: Wenn wir ein Spiel für eine Plattform veröffentlichen, möchte ich, dass die Leute wissen, dass wir alles auf Herz und Nieren getestet haben und sie genau das fantastische Erlebnis bekommen, das sie von uns erwarten."
Wenn euch der Titel also für Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 interessiert, braucht ihr noch ein wenig mehr Geduld.
Wenn Entwickler von knappen Speicherressourcen bei der aktuellen Xbox-Generation sprechen, ist zumeist die günstigere Xbox Series S gemeint. Während die Series X satte 16 GB RAM bietet, muss die Series S mit 10 GB auskommen. Diese Limitierung erfordert oft zeitintensive Optimierungen.