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Schneider Electric: Nach Shelly wird die nächste Übernahme angekündigt
von Carsten Knobloch
5. Okt. 2026 |
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Der französische Technologiekonzern Schneider Electric greift tief in die Tasche und übernimmt den US-Softwareanbieter PTC. Stolze 205 US-Dollar je Aktie legen die Franzosen auf den Tisch. Das entspricht einem Gesamtwert von 22,6 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet rund 20 Milliarden Euro sind. Damit zahlt Schneider Electric einen Aufschlag von satten 42 Prozent auf den letzten Schlusskurs der PTC-Aktie.
Mit dem Zukauf will das Unternehmen sein Portfolio rund um Produktdesign, Konstruktion und Datenmanagement ausbauen. Schneider-Chef Olivier Blum spricht in der Mitteilung vom branchenweit umfassendsten Software- und KI-Unternehmen, das durch den Zusammenschluss entstehen soll.
Finanziell rechnet man sich durch die Fusion einiges aus: Ab dem dritten Jahr sollen die jährlichen Kosten um 250 Millionen Euro sinken, während man sich beim Umsatz Synergien in Höhe von 800 Millionen Euro verspricht.
Ganz schnell ist die Sache allerdings nicht in trockenen Tüchern. Der Abschluss der Transaktion wird erst für das dritte Quartal 2027 erwartet. Zudem zieht Schneider die Vorlage der aktuellen Quartalszahlen auf den 16. Oktober vor.
Schneider Electric verstärkt sich damit weiter an der Schnittstelle von Hard- und Software. Erst kürzlich hatte das Unternehmen beispielsweise die Übernahme der bulgarischen Shelly Group für 1,2 Milliarden Euro vereinbart, die hierzulande vielen für ihre Smart-Home-Relais und Schaltaktoren ein Begriff sein dürfte.
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