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RAMageddon: Den RAM-Verbrauch von Windows zu senken, ist Fokusthema
Speicher ist teuer, also weniger kaufen? Ja, aber dem Griff nach nur 8 GB RAM schiebt Windows 11 aktuell noch schnell einen Riegel vor. Der Test des Chuwi UniBook 304 mit 8 GB RAM hat das erst jüngst wieder gezeigt. Doch Microsoft will das ändern. Die entsprechende Zielsetzung hat der Konzern jetzt noch einmal bestätigt.
Ende Juli hatte Microsoft erklärt, Windows 11 im zweiten Halbjahr 2026 für Systeme mit nur 8 GB fit machen zu wollen, um der Speicherpreiskrise etwas entgegenhalten zu können.
Wie Windows Latest notiert, hat Windows-Chef Pavan Davuluri diese Zielsetzung in einer neuen Episode des Microsoft Podcasts Inside Windows jetzt noch einmal bekräftigt.
Um den RAM-Verbrauch von Windows 11 zu reduzieren, plant Microsoft das System umfassend anzupassen. Effizienter sein soll künftig zum Beispiel der „Memory Allocator“, der Apps und Komponenten die RAM-Kapazitäten zuteilt.
Ein weiterer Aspekt ist der Wechsel auf das WinUI-Framework. Den Plan verfolgt Microsoft ohnehin: Apps und Windows-Komponenten sollen künftig weniger die Web-Frameworks wie Chromium und WebView2 verwenden, die Browser-Instanzen im Hintergrund laufen lassen. Bei Chromium und WebView2 soll der RAM-Bedarf ebenfalls fallen.
Optimiert wird der RAM-Verbrauch auch in Bereichen wie dem Datei-Explorer. Ebenso sollen das Startmenü und die Suche schneller und effizienter laufen. Widgets und optionale Features wie AI-Funktionen sollen nur dann Arbeitsspeicher belegen, wenn sie auch genutzt werden.
Die Optimierungen sollen am Ende nicht nur den Einsatz von Windows 11 auf Systemen mit weniger RAM ermöglichen, sondern auch auf Rechnern mit großem Arbeitsspeicher einen effizienteren Betrieb erlauben.