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In eigener Sache: Frage der Nachhaltigkeit
Die Herstellung einer DVD ist ein energieintensiver Prozess, der zudem zahlreiche natürliche Ressourcen verbraucht und CO2-Emissionen sowie Abfälle hinterlässt, die anschließend entsorgt werden müssen. Das beginnt beim Trägermaterial Polycarbonat, das in einem energieintensiven Prozess aus Erdöl/Erdgas gewonnen wird, setzt sich fort über die reflektierende Alufolie, deren Herstellung ebenfalls viel Energie und Wasser benötigt, und reicht bis zu den Klebern, Lacken und Farben. Die wiederum erschweren außerdem das Recycling des Verbundwerkstoffs. Die meisten DVDs landen wohl im Restmüll und werden bestenfalls verbrannt.
In der Redaktion diskutieren wir gerade, ob der so erzeugte Datenträger, den wir dann mit Software bespielen und einem Teil der Auflage beilegen, noch zeitgemäß ist. Gerade unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Die Alternative wäre eine Download-Möglichkeit, die nur wenige Ressourcen verbraucht. In Deutschland nutzen 97 Prozent der Bevölkerung das Internet, sodass sich die Programme von so gut wie jedem problemlos herunterladen lassen. Dabei hätte man sogar den zusätzlichen Vorteil, dass die Software aktueller sein könnte, weil die Vorlaufzeit der DVD-Produktion entfiele.
Wir wollen diese Frage aber nicht entscheiden, ohne Sie, liebe Leser, nach Ihrer Meinung zu fragen: Was würden Sie davon halten, wenn wir künftig auf die DVD verzichten, ihre Inhalte aber weiterhin anbieten – nur eben über einen Downloadlink statt mithilfe eines Datenträgers? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an redaktion@linux-magazin.de mit dem Betreff “Heft-DVD”. Gerne beziehen wir Ihre Ansichten in unsere Entscheidung ein.
PocketBook stellt auf der Frankfurter Buchmesse erstmals die Linux-basierten E-Reader Verta und Verta Color vor.
In 58 Prozent der Haushalte mit Smart-Home-Technik ist der Strom- und Energieverbrauch nach Angaben des Digitalverbands Bitkom gesunken. 43 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sehen zudem die Möglichkeit, mit vernetzter Technik die Energiekosten spürbar zu reduzieren.
Google hat für Chrome ein Update veröffentlicht. Die Version 154.0.8037.97 beziehungsweise 154.0.8037.98 steht für Windows und MacOS bereit, für Linux gibt es Version 154.0.8037.97.
Martin Wimpress brauchte für seinen Podcast einen Toningenieur und hatte keinen. Also hat er einen in Go geschrieben. Jive Vocals hieß bis zum Sommer noch Jivetalking. Das Programm bringt rohe Mikrofonspuren mit einem Befehl auf -16 LUFS und verlangt keine Konfiguration. Ich setze das Werkzeug seit Februar 2026 in meiner eigenen Podcast-Produktion ein und habe damit ein Programm in Rente geschickt, das mich fast zehn Jahre lang begleitet hat: Levelator.
Die Edison Design Group überführt ihr bislang kommerzielles C/C++-Frontend in ein Open-Source-Projekt und übergibt die Weiterentwicklung in die Hände der C++ Alliance. Bekannt ist das Frontend vor allem durch seine hohe Kompatibilität und Bug-Emulation.
Das Brettspiel Stratego wird häufig als Benchmark für die Fähigkeit einer KI herangezogen, strategisch zu denken. Das Spiel gehörte zu den letzten, in denen Menschen bislang noch besser waren als die KI. Jetzt hat ein neues Modell namens Ataraxos erstmals den weltbesten menschlichen...
Was ist die beliebteste Linux-Distro? Zum Einstieg nehmen wir das DistroWatch-Ranking auseinander und erklären, warum Seitenaufrufe keine Popularität messen. Im Hauptthema geht es um Open Source Funding: Wie im XKCD 2347 ruht unsere digitale Infrastruktur auf Komponenten, die oft von Einzelnen...