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Google Docs und Drive verstehen jetzt Markdown-Dateien
von Oliver Posselt
6. Okt. 2026 |
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Spätestens seit dem KI-Thema sind Markdown-Dateien in aller Munde, vor allem dann, wenn man den künstlichen Helfern eine Art Gehirn verpassen will. Dabei ist das Textformat, in dem Überschriften, Listen und Tabellen über einfache Zeichen wie # oder * ausgezeichnet werden, nichts Neues und schon lange in Benutzung.
Google hat nun angekündigt, dass Drive und Docs nativ mit dem Format umgehen können. Google Drive zeigt solche Dateien außerdem als gerenderte Vorschau an. Bisher musste man Markdown-Dateien in ein Google-Doc umwandeln. Laut Google ging dabei gern die Formatierung verloren, Kommentare verschwanden oder aus einer Datei wurden mehrere.
Die Datei bleibt ab sofort aber, was sie ist, und lässt sich trotzdem mit den üblichen Docs-Funktionen bearbeiten, also mit gemeinsamer Echtzeit-Bearbeitung und Kommentaren. Niemand muss dafür die Syntax von Hand tippen. Google hebt hauptsächlich hervor, dass so auch Menschen und KI-Agenten an denselben Dateien arbeiten können. Wie das in der Praxis aussieht, muss sich zeigen.
Der Rollout hat am 5. Oktober 2026 begonnen und läuft schrittweise. Bis die Funktion sichtbar ist, können laut Google bis zu 15 Tage vergehen. Verfügbar ist sie für alle Google-Workspace-Kunden sowie für Nutzer mit privatem Google-Konto.
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