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Lightwell: IBM und Red Hat schließen Sicherheitslücken in Java
IBM und Red Hat haben nach eigenen Angaben mehr als 400 bislang unbekannte Sicherheitslücken in zentralen Java-Bibliotheken gefunden und behoben.
Die betroffenen Bibliotheken kommen laut der Mitteilung in zahlreichen Anwendungen und Plattformen im Unternehmensumfeld zum Einsatz. Die Arbeiten laufen im Rahmen der von IBM und Red Hat gestarteten Lightwell-Initiative. Dabei entwickeln die Unternehmen Sicherheitskorrekturen für Open-Source-Komponenten und übertragen diese auch auf ältere Softwareversionen. Über das Lightwell Network stellen sie die korrigierten Versionen in abgesicherten Software-Repositorien bereit.
Nach Angaben von IBM und Red Hat lassen sich die Repositorien in bestehende IT-Prozesse integrieren. Unternehmen können dadurch Sicherheitslücken in Anwendungen und Plattformen beheben, ohne ihre vorhandenen Systeme für die Suche nach Schwachstellen, Software-Repositories, Entwicklungsabläufe oder Tests anpassen zu müssen.
Als weitere Komponente der Initiative steht nun das Lightwell Clearinghouse zur Verfügung. Unternehmen können darüber Sicherheitslücken in Open-Source-Software an die Entwicklungsteams melden und eine priorisierte Prüfung, Behebung sowie Rückportierung auf ältere Versionen anstoßen.
IBM und Red Hat verweisen zugleich auf den zunehmenden Einsatz autonomer KI-Agenten bei der Suche nach Sicherheitslücken. Diese Systeme können nach Einschätzung der Unternehmen Schwachstellen schneller aufspüren und einzelne, weniger schwerwiegende Fehler zu komplexeren Angriffsmöglichkeiten verbinden. Die Initiative soll deshalb auch bei etablierten Software-Bibliotheken eine fortlaufende Überprüfung und Absicherung unterstützen.
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