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Epic einigt sich mit Fortnite-Leaker: Ex-Auftragnehmer darf keine vertraulichen Infos mehr teilen
Ein früherer Epic-Auftragnehmer soll kommende Fortnite-Kollaborationen vorab geleakt haben. Nun liegt eine Einigung vor, die weitere Veröffentlichungen verhindern soll.
Epic Games hat sich mit einem früheren Auftragnehmer geeinigt, dem das Unternehmen Leaks zu kommenden Fortnite-Kollaborationen vorgeworfen hatte. Die Einigung ist allerdings noch nicht endgültig, sondern muss erst vom zuständigen Gericht genehmigt werden.
Bei dem früheren Auftragnehmer handelt es sich um Hayden Cohen. Epic hatte Cohen beschuldigt, vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse weitergegeben zu haben, die während der Arbeit für das Unternehmen zugänglich gewesen sein sollen. Nach Darstellung von Epic betrafen die Leaks unter anderem geplante Fortnite-Kooperationen mit Minecraft, South Park, Ben 10, Game of Thrones und weiteren Marken.
Im Rahmen der Einigung stimmt Cohen einer gerichtlichen Verfügung zu, die ihn dauerhaft daran hindern soll, vertrauliche Informationen oder Geschäftsgeheimnisse von Epic zu besitzen, aufzurufen, zu nutzen oder offenzulegen. Das Verbot umfasst auch die Weitergabe an Dritte sowie jede Unterstützung anderer Personen beim Zugriff auf solche Informationen.
Earlier this year, Epic sued a former contractor, blaming him for leaking several unannounced Fortnite collaborations.They've settled the lawsuit, with the contractor vowing to not leak anything else they haveThat story leads today's stuffed Game File: https://t.co/IXZ6WGFnzY
Eine Geldzahlung wird in der vorgeschlagenen Einigung nicht genannt. Das ist deshalb bemerkenswert, weil Epic in der ursprünglichen Klage noch Schadensersatz für tatsächliche Verluste und unrechtmäßige Bereicherung gefordert hatte. Im Mittelpunkt steht nun offenbar vor allem, künftige Leaks zu verhindern.
Epic-Sprecherin Natalie Munoz bestätigte gegenüber Game File, dass das Unternehmen rechtlich gegen den früheren Auftragnehmer vorgegangen sei, weil dieser wiederholt vertrauliche Partnerinhalte und Geschäftsgeheimnisse veröffentlicht habe, die er während seiner Tätigkeit für Epic erhalten haben soll.
„Wir sind rechtlich gegen den früheren Auftragnehmer vorgegangen, der wiederholt vertrauliche Partnerinhalte und Geschäftsgeheimnisse geleakt hat, die er während seiner Arbeit für Epic erhalten hatte“, erklärte Munoz. „Wir haben das Gericht gebeten, die vereinbarte Unterlassungsverfügung zu genehmigen, damit diese Person Epics vertrauliche Informationen nicht erneut veröffentlichen oder weitergeben kann.“
THE ADIRAFNINFO ACCOUNT, WHICH HAD INSIDER INFORMATION, HAS BEEN DISABLED #FortniteSome leaks from Adira for the coming months. pic.twitter.com/6rDjJITE2u
Für Epic geht es dabei nicht nur um ein paar vorzeitig verdorbene Überraschungen. Fortnite lebt inzwischen stark von Kooperationen mit bekannten Marken, Figuren und Popkultur-Franchises. Solche Crossover sind nicht bloß Zusatzinhalte, sondern Teil der Vermarktung des Spiels. Wenn solche Inhalte vorab durchsickern, geraten Ankündigungen, Kampagnen und abgestimmte Partnerpläne gehörig durcheinander.