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Apps - Adobe hatte Photoshop in einen Dienst mit wenig Konkurrenz verwandelt – bis jemand eine Armee von LLMs losließ
Die Adobe-Suite mit Programmen wie Photoshop, Premiere oder Illustrator galt lange Zeit als nahezu unschlagbar. (Bildquelle: Onur Binary / Unsplash)
Viele von euch führen mit der Adobe Creative Cloud vermutlich eine gemischte Beziehung. Photoshop, Illustrator, InDesign und Premiere Pro gehören in zahllosen kreativen Workflows zum festen Alltag.
Doch die jüngsten geschäftlichen Entscheidungen stießen auf massive Kritik – genau wie die wiederholten Preiserhöhungen oder die rigiden Nutzungslimits bei KI-Funktionen, die Adobe zu einem zentralen Pfeiler seines Geschäftsmodells auserkoren hat.
Womit der Software-Riese jedoch kaum gerechnet haben dürfte: Ein einzelner Entwickler hat sich darangesetzt und in verblüffend kurzer Zeit die gesamte Adobe-Suite auf den Kopf gestellt, indem er mit ArtCraft eine Alternative für Photoshop, Premiere und Co. programmierte. Oder genauer gesagt per Vibecoding mithilfe von Opus 5.5 erstellt.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite XATAKA und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Bis vor wenigen Tagen war ArtCraft schlicht eine Plattform zur Erstellung von Bildern und Videos mithilfe generativer künstlicher Intelligenz. Doch dann verriet Brandon Thomas, einer der Entwickler des Projekts: »Ich habe per Vibe-Coding quelloffene Nachbauten für sieben Adobe-Apps in Rust geschrieben« und teilte direkt die Links zum fertigen Projekt.
Und das Erstaunliche: Es funktioniert. Auf GitHub ist das gesamte Vorhaben dokumentiert, die Werkzeuge lassen sich allerdings auch direkt über ArtCraft im Browser oder lokal ausführen. Bemerkenswert ist zudem die Unterstützung von Windows, macOS und Linux – für Letzteres hat Adobe bis heute keine vollwertigen Kreativ-Apps veröffentlicht. Und das Ergebnis schlägt sich keineswegs schlecht.
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In ersten Tests zeigt sich schnell: Die Basisfunktionen sind vorhanden und die Programme fallen mit wenigen Megabyte angenehm schlank aus. Wer sich den schnörkellosen Workflow von Photoshop 2020 zurückwünscht, bekommt hier eine beachtliche Lösung geboten. Ein vollwertiger Ersatz für den professionellen Arbeitsalltag ist die Suite im aktuellen Stadium allerdings noch nicht. Bei komplexeren Anforderungen stoßen die Tools derzeit schnell an Grenzen.
Auf GitHub schildern die Verantwortlichen den aktuellen Entwicklungsstand ungeschönt: