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Sharp: Universelle Satelliten-Antenne soll Alternative zu Starlink werden
von Carsten Knobloch
10. Okt. 2026 |
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Sharp arbeitet laut Nikkei Asia an einer universellen Antenne für die Satellitenkommunikation, die mit mehreren unterschiedlichen Netzwerken kompatibel sein soll. Nutzer und Unternehmen sollen so künftig flexibel zwischen verschiedenen Anbietern wechseln können, statt wie bei SpaceX und dessen Starlink auf herstellerspezifische Hardware festgelegt zu sein.
Erste Terminals mit der universellen Antenne peilt der japanische Hersteller für das Jahr 2030 an. Als Einsatzbereiche stehen erst einmal autonomes Fahren, die Fernsteuerung von Baumaschinen sowie der Verteidigungssektor im Fokus.
Technisch greift Sharp dabei auf Erfahrungen aus der eigenen Smartphone-Entwicklung zurück. Das Ziel sind kompakte und leichte Terminals, die im Gegensatz zu sperrigen Parabolantennen auch auf Booten oder Drohnen montiert werden können.
Rückenwind erhofft sich Sharp aus der Heimat: Das japanische Kommunikationsministerium fördert die Entwicklung kompakter Universalantennen. Zudem kooperiert Sharp mit dem luxemburgischen Betreiber SES, um ab 2027 Satellitendienste in Japan bereitzustellen. SES ist unter anderem auch eine tragende Säule des europäischen Satellitennetzwerks Iris2. Hier wittert Sharp natürlich internationales Potenzial, da man als japanisches Unternehmen weder an US- noch an chinesische Plattformen gebunden ist.
Während viele Mobilfunker bei Satellitendiensten auf reine Direct-to-Device-Verbindungen für Notrufe und Textnachrichten setzen, zielt Sharp bewusst auf datenintensivere Einsatzzwecke ab.
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