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Haftbefehl: Rapper steht laut seinem Bruder Capo unter »ärztlicher Aufsicht«
Musiker Haftbefehl (Ende 2025 in Gießen): »Wir wissen, dass viele jetzt enttäuscht sind«
Der Rapper Haftbefehl, 40, steht derzeit unter »ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren«: Das sagte sein Bruder Cem Anhan, auch bekannt unter dem Künstlernamen Capo. Er veröffentlichte in der Nacht zu Montag auf dem Instagram- und TikTok-Account seines Bruders eine knapp einminütige Videobotschaft »im Namen der Familie«.
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Die Familie habe gemeinsam mit Haftbefehl entschieden, die angekündigten Konzerte des Rappers abzusagen. Er hätte im Oktober in Düsseldorf und Berlin auf der Bühne stehen sollen. »Wir wissen, dass viele jetzt enttäuscht sind und es tut uns umso mehr leid.« Die Familie bitte aber, diese Entscheidung zu respektieren »und ihm seine Zeit zu geben, die er jetzt braucht«.
Das Video von Cem Anhan ist der einzige Beitrag auf dem Instagramaccount von Haftbefehl. Er hat dort mehr als 1,2 Millionen Follower.
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Im Juni hatte Haftbefehl – der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt – aus gesundheitlichen Gründen eine Pause angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zuvor waren mehrere Termine kurzfristig abgesagt worden.
Zur Begründung hatte Haftbefehl auf die Netflix-Doku »Babo – Die Haftbefehl-Story« über ihn verwiesen, in der er offen über Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums berichtet hatte (SPIEGEL-Autor Juan Moreno hat bei dem Dreh Regie geführt – wie er die Arbeit erlebte, lesen Sie hier ). Die dadurch entstandene Aufmerksamkeit habe ihn zusätzlich stark belastet, sagte Haftbefehl damals. »Deshalb brauche ich jetzt Ruhe und Zeit, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen.«
Am 20. September feierte Haftbefehl dann in Frankfurt am Main sein Bühnencomeback (mehr dazu hier). Er sang keinen Song allein, daher blieb unklar, welchen Anteil er jeweils hatte.