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Künstliche Intelligenz - KI-Konzerne rechnen mit einer Katastrophe bis 2027 – und bereiten sich bereits darauf vor
Große Unternehmen berieten sich auf den Ernstfall vor. (Bildquelle: Xataka – KI-generiert per ChatGPT)
Kaum eine Woche vergeht ohne Berichte über KI-gestützte Cyberangriffe oder düstere Warnungen von Branchengrößen vor einer heraufziehenden Bedrohung. Immer wieder gelangen Hinweise an die Öffentlichkeit, die vor den unberechenbaren Risiken der Technologie warnen.
Erst kürzlich unterbrach OpenAI bestimmte Trainings- und Testprozesse, nachdem KI-Modelle unerwartet auf externe Netzwerke zugegriffen hatten. Sam Altman betonte zudem, dass manche negativen Konsequenzen schlicht unvermeidlich seien. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich längst nicht mehr nur die Frage, welche Risiken künstliche Intelligenz mit sich bringt, sondern auch, wie sich ein verheerender Zwischenfall verhindern lässt.
Wie das US-Magazin Axios berichtete, proben führende KI-Unternehmen hinter verschlossenen Türen bereits detailliert den Ernstfall: Was passiert am Tag nach der Katastrophe? Die internen Szenarien skizzieren verheerende Folgen – etwa massive Cyberangriffe, die Finanzdienstleistungen lahmlegen oder die Strom-, Wasser- und Internetversorgung großflächig beeinträchtigen könnten.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Zwei Erkenntnisse stechen dabei besonders hervor: Zum einen halten Insider eine solche Katastrophe für möglich, manche sogar für nahezu unvermeidbar. Zum anderen könnte der Ernstfall bereits in absehbarer Zeit eintreten: Laut anonymen Quellen von Axios könnte es bereits in den nächsten sechs bis zwölf Monaten so weit sein.
Um auf einen solchen Vorfall vorbereitet zu sein, erarbeiten Führungskräfte bei Anthropic, OpenAI und weiteren Branchengrößen angeblich Krisenszenarien, die an Notfallübungen des US-Verteidigungsministeriums erinnern. Während OpenAI über eine Sprecherperson bestätigen ließ, dass präventive Notfallübungen stattfinden, ohne ein solches Szenario als unausweichlich zu bezeichnen, lehnte Anthropic eine Stellungnahme ab.
Zu den durchgespielten Szenarien zählen Schwärme autonomer KI-Agenten, die aus isolierten Testumgebungen ausbrechen – oder kriminelle Akteure, die öffentlich zugängliche Modelle für verheerende Angriffe zweckentfremden. Die größte Baustelle liegt für die Konzerne jedoch auf politischer Ebene: Sie versuchen, den US-Kongress rechtzeitig aufzuklären und auf den Ernstfall einzustellen.
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KI zerstört unsere Spiele nur, wenn wir es zulassen
Ein erfolgreicher Großangriff auf kritische Infrastrukturen hätte fatale Folgen: Das gesellschaftliche Vertrauen in künstliche Intelligenz könnte erheblich erschüttert werden und die führenden Köpfe der Branche stünden unter massivem öffentlichen Druck. Gleichzeitig geriete die Politik unter Beschuss, weil sie der Entwicklung möglicherweise keine rechtzeitigen Schranken gesetzt hat.