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Huawei MatePad Pro 12" im Test: Mattes OLED-Tablet überzeugt als schlankes Leichtgewicht
Das MatePad Pro 12" ist nur noch 4,7 mm dick und 454 g schwer und präsentiert sich im Test mit M-Pencil Pro und Keyboard als leichter Begleiter mit hellem OLED-Display, das eine höhere Auflösung und verbesserte matte Oberfläche bietet. Mit Android 16 ist die Basis aktuell und Dateien lassen sich auch mit Apple-Geräten teilen.
Huawei bringt mit dem MatePad Pro 12" den Nachfolger des MatePad Pro 12.2 aus 2025 (Test). Im Vergleich zum Vorgänger ist das neue Tablet vor allem noch einmal deutlich dünner, erhält aber auch ein neues Display und kann Dateien einfacher mit Apple teilen. Vor allem aber das dünne, leichte Design fällt im Test sofort auf, wenn man das Tablet zum ersten Mal in die Hand nimmt. Mit optionaler Tastatur und Stift kann man aus dem Tablet wieder ein leichtes Notebook für unterwegs machen, auf dem man auch hervorragend zeichnen kann.
Das Huawei MatePad Pro 12 mit 512 GB internem Speicher und 12 GB RAM ist ab heute in den Farben Blau und Grau erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.099 Euro ohne und 1.299 Euro mit Huawei Glide Keyboard. Beim Erwerb des MatePad Pro 12 zum Start erhalten Kunden bis zum 17. November im Huawei Online Store 100 Euro Rabatt sowie einen Huawei M-Pencil Pro gratis dazu.
Im Vergleich zum Huawei MatePad Pro 12.2 (2025), das noch 5,5 mm dick ist, misst das neue MatePad Pro 12" nur noch 4,7 mm in der Dicke. Auch wenn der Unterschied gering erscheint, merkt man ihn sofort. Man hat inzwischen eher den Eindruck, dass das neue MatePad Pro 12" nicht noch dünner sein dürfte, um sich noch gut halten zu lassen. Huawei setzt beim Rahmen erneut auf abgerundete Seiten, so dass man keine scharfen Ecken spürt. Gleichsam wirkt das Design im Vergleich zur Konkurrenz so aber weiterhin etwas weniger modern, denn aktuell setzen die meisten Geräte wieder auf klare Kanten statt runde Formen.
Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität des MatePad Pro 12" erneut hervorragend. In dieser Hinsicht gibt es nichts zu kritisieren und auch die Stabilität des Tablets ist trotz der geringen Dicke und der Größe von 12 Zoll weiterhin sehr gut. Mit normalem Kraftaufwand lässt sich das Metall-Unibody-Gehäuse auch mutwillig nicht verbiegen.
Das dünnste Tablet von Huawei ist es mit 4,7 mm allerdings nicht, sondern zieht mit dem bereits verfügbaren MatePad Pro Max (Test) mit 13 Zoll gleich. Es ist jedoch dünner als das 5,3 mm dünne, neue MatePad Air (Test) mit ebenfalls 12 Zoll.
Doch das MatePad Pro 12" ist nicht nur dünner als der Vorgänger, sondern Huawei hat durch eine komplette Neuentwicklung des Innenlebens auch am Gewicht geschraubt. Es beträgt nur noch 454 Gramm und liegt damit deutlich unter den 512 Gramm des MatePad Pro 12.2 (2025) sowie den 509 Gramm des MatePad Air. Das gleich dünne, aber mit 13 Zoll größere MatePad Pro Max wiegt mit 509 Gramm ebenfalls mehr.
Auch wenn 50 Gramm absolut betrachtet zunächst wenig zu sein scheinen, ist eine Gewichtsreduktion um 10 Prozent bei einem bereits vorher stark optimierten Formfaktor kein leichtes Unterfangen, möchte man andere Bereiche wie den Akku dafür nicht verkleinern.
Und genau das hat Huawei beim MatePad Pro 12" nicht generell getan, denn der Akku ist – zumindest außerhalb der EU – sogar leicht gewachsen. Doch dazu später mehr.
Beim Display setzt Huawei auf ein flexibles OLED-Panel mit einer Auflösung von 3.036 × 1.952 Bildpunkten, was mehr ist als die Auflösung des MatePad Air und MatePad Pro 12.2 (2025), die beide 2.800 × 1.840 Pixel bieten. Die daraus resultierenden 302 ppi sorgen für ein sehr scharfes Bild. Das Seitenverhältnis beträgt nahezu 3:2. Angenehm schmal und weniger als 4 mm breit sind die schwarzen Ränder um das Panel, wobei es Huawei erneut geschafft hat, die Frontkamera in diesem Rand unterzubringen, was eine Notch im Display erspart.