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Warhammer 40.000: Boltgun 2 angespielt: Neue Kampfschwester bringt frisches Tempo
Der Nachfolger schickt Ultramarine Malum Caedo und Neuzugang Nyra Veyrath in den Kampf gegen Halbgott Vashtorr. Pures, rasantes Spielvergnügen.
Ihr mögt eure Retro-Shooter pixelig, schnell und blutig? Dann seid ihr bei Warhammer 40.000: Boltgun 2 genau an der richtigen Adresse. Teil zwei knüpft spielerisch nahtlos an den Vorgänger an, bietet sogar noch einen neuen spielbaren Charakter. Sofern ihr also den Vorgänger geliebt habt, könnt ihr jetzt aufhören zu lesen, denn mit dem Sequel macht ihr nichts falsch.
Warhammer 40.000: Boltgun 2 ist ein Retro-Shooter (Boomer-Shooter) im 90er-Jahre-Pixelstil. Der Nachfolger erweitert das frenetische Gameplay des ersten Teils um eine neue spielbare Heldin sowie zusätzliche Waffen und Gegner im Warhammer-Universum. Das Spiel erscheint am 14. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S - eine Switch-2-Version folgt später.
Boltgun 2 verschlägt euch in ein abgelegenes Sternensystem, in dem das Chaos einmal mehr Ärger bereitet. Tatsächlich steckt dahinter keine Kleinigkeit, denn ihr bekommt es mit Vashtorr, dem Arkifanen, zu tun. Der Halbgott erweckt eine dämonische Maschine im Zentrum des Planeten zum Leben, wodurch eine Explosion ausgelöst wird und den Großteil der imperialen Flotte vernichtet. Anschließend eilt ihr von Welt zu Welt, um die Verderbnis zu beseitigen und den Halbgott zurück in den Warp zu verbannen - leichter gesagt als getan.
Im Gegensatz zum ersten Teil gibt es diesmal gleich zwei spielbare Protagonisten. Einerseits kehrt der Ultramarine Malum Caedo für diesen Einsatz zurück. Auf der anderen Seite steht Nyra Veyrath als Neuzugang. Sie ist eine Celestian der Kampfschwestern, einem ausschließlich weiblichen, militanten Orden namens Adepta Sororitas innerhalb der religiösen Organisation der Imperialen Ecclesiarchie.
Ihr Gameplay unterscheidet sich insofern von Malum Caedo dadurch, dass sie weniger gut gepanzert ist. Der Ausgleich dafür ist ihre höhere Wendigkeit, die ihr auch braucht, um den für sie tödlicheren Geschossen aus dem Weg zu gehen. In der linken Hand führt sie ein Schwert, mit dem sie Feinde im Nahkampf auseinandernimmt - alternativ dazu rutscht sie mit ausgestreckter Klinge über den Boden und mäht so gleich mehrere Widersacher nacheinander nieder. In der rechten Hand kann sie gleichzeitig eine Boltpistole und andere Schießeisen tragen, sodass ein nahtloser Wechsel zwischen Nah- und Fernkampf möglich ist.
Wenn ihr lernt, das gut zu beherrschen, schnetzelt und ballert ihr euch schnell und flüssig durch die Gegnerreihen. Lasst zwischendurch noch eine Melta-Bombe fallen, die alles in einem gewissen Umkreis zu Brei verwandelt, und ihr fühlt euch richtig mächtig. Aufmerksam solltet ihr dabei jedoch stets bleiben. Wie gesagt, ist Nyra Veyrath verwundbarer - das spürt ihr bereits auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad. Je nach Gegnertyp können Treffer extrem weh tun, was aber im Umkehrschluss nicht heißen soll, dass es mit Malum Caedo ein Spaziergang wäre. Boltgun 2 ist knackig fordernd, ohne auf der normalen Stufe zu frustrierend zu sein - wenn ihr wisst, was ihr tut. Das solltet ihr erst recht, wenn ihr die zwei Stufen darüber wählt, in denen ihr noch schneller das Zeitliche segnet, wenn ihr nicht aufpasst. Ansonsten gibt es eigentlich das übliche Nachfolger-Programm. Ein Charakter mehr, außerdem noch zusätzliche Waffen, eine größere Variation an Feindkräften und so weiter.
Boltgun 2 ist zumindest in den ersten Stunden ein Sequel, wie es im Buche steht. Schnell, blutig und mit neuen Optionen, eure Gegner in Einzelteile zu zerlegen. Sofern solche Retro-Shooter in euer Beuteschema passen, könnt ihr eigentlich bedenkenlos zugreifen. Ihr müsst Teil eins nicht zwingend hierfür gespielt haben oder beinharter Warhammer-Fan sein, grundsätzlich schadet es aber natürlich auch nicht. Der Vorgänger ist ebenfalls sehr gut und macht wie Boltgun 2 einfach Laune, wenn euch der Sinn nach rasanter Gameplay-Action und weniger nach ausufernden Dialogen oder Zwischensequenzen