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heise+ | Mini-PC-Kaufberatung: Gute Wahl treffen in Zeiten teurer Speicherchips
Neue Mobilprozessoren bringen attraktive Verbesserungen für Mini-PCs. Doch Mondpreise für RAM und SSDs erzwingen eine besonders sorgfältige Kaufentscheidung.
Es ist wie verhext: Einerseits machen neue Prozessorbaureihen wie Apple M6, Intel Panther Lake und Wildcat Lake Lust auf einen neuen Mini-PC. Andererseits schrecken die Speicherpreise ab: 16 GByte DDR5-RAM kosten im Oktober 2026 über 220 Euro und eine 1-TByte-SSD 120 Euro. Und für einen neuen Mac mini blättert man mehr als 1000 Euro hin. Wer jetzt einen neuen Mini-PC braucht, muss also auf hohe Preise gefasst sein. Immerhin gibt es jedoch attraktive Geräte und auch welche, die sich nachträglich aufrüsten lassen. Unsere Kaufberatung erklärt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, und liefert auch Tipps für gebrauchte Rechner. Außerdem haben wir sechs aktuelle Mini-PCs getestet und dekodieren die kryptischen Modellbezeichnungen aktueller Prozessoren von AMD und Intel.
Der spannendste Mini-Neuling ist Apples Mac mini mit M6 oder M5 Pro, sofern macOS als Betriebssystem infrage kommt. In einigen Monaten folgen Windows-Minis mit dem ARM-Chip Nvidia RTX Spark, allerdings wohl zu Preisen von deutlich über 2000 Euro. Wer weniger als 700 Euro ausgeben will, muss mit älteren Chips vorliebnehmen oder kauft einen Rechner mit Intels Core 300 ohne Ultra-Zusatz, also Wildcat Lake. In einigen aktuellen Mini-PCs stecken AMD-Prozessoren mit neu klingenden Typenbezeichnungen, hinter denen sich jedoch ältere Technik verbirgt. Zudem beleuchten wir, was von neuen Mini-PCs mit alten Prozessoren zu halten ist, die DDR4-Speicher ansteuern. Denn der ist pro Gigabyte derzeit deutlich billiger als DDR5-Module.
Die erwähnten Intel-CPU-Serien Panther Lake (Core Ultra 300) und Wildcat Lake (Core 300 ohne Ultra) sind aus unterschiedlichen Gründen spannend. Panther Lake bringt hohe Performance, insbesondere viel 3D- und KI-Rechenleistung bei den teuersten „X“-Versionen mit schnellem LPDDR5X-RAM. Leider kosten solche Mini-PCs mindestens 1100 Euro, immerhin inklusive 16 GByte RAM. Wildcat Lake bringt hingegen deutlich billigeren Minis höhere Singlethreading-Rechenleistung für Office-Anwendungen sowie die schnelle und flexible Schnittstelle USB4 beziehungsweise Thunderbolt 4.
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