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Insta360 X6 ausprobiert: Mit diversen Verbesserungen zurück an die Spitze?
von Felix Frank
18. Okt. 2026 |
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Mit der Insta360 X6 hat im Sommer Insta360 sein neues Flaggschiff-Modell für 360-Grad-Aufnahmen vorgestellt, nachdem man im vergangenen Jahr mit der DJI Osmo 360 doch spürbare Konkurrenz bekommen hat. Bei der Insta360 X6 hat man die Bauform geändert und auch weitere weitreichende Veränderungen vorgenommen. Grund genug für mich, nachdem ich auch die Osmo 360 II unter die Lupe genommen habe, mal etwas genauer hinzuschauen. Für meine Eindrücke ist hier das Essentials-Bundle mit Selfiestick und Zusatzakku sowie externem Lade-Case eingetrudelt, mit welchem ich erste Erfahrungen sammeln konnte.
Ein Blick auf die technischen Eckdaten verrät, dass auch Insta360 nun auf zwei 1/1,1 Zoll große Sensoren baut, welcher 8K-Aufnahmen mit bis zu 50 FPS ermöglicht. Die Sensoren setzen auf eine Blende von f/2.0. Aufnahmen lassen sich in Dolby Vision tätigen. 360-Grad-Fotos lösen mit 120 Megapixeln auf, während reguläre Fotos bei 42 Megapixeln liegen. InstaFrame 2.0 erlaubt das Tracken von Menschen, Haustieren oder Objekten im Bildausschnitt.
Auf der Front kommt ein 2,32 Zoll großer OLED-Screen mit Touch-Unterstützung zum Einsatz. Zu den Schnittstellen der Insta360 X6 zählen Wi-Fi 6, USB-C (3.0) und Bluetooth 5.3. Verbaut ist ein interner, 47 GB großer Speicher für Videoaufnahmen. Der Akku soll mit seinen 2.600 mAh bis zu 140 Minuten im 8K-Modus erlauben.
Die Insta360 X6 wirkt weniger als kompakt ursprünglich gedacht, gerade mit der Osmo 360 II im Vergleich vor dem inneren Auge. Der neue Formfaktor steht ihr aber dennoch ausgesprochen gut. Ansonsten: An Verarbeitung und den verwendeten Materialien lässt sich nichts meckern: Alles fasst sich wertig an und es ist gut verarbeitet. Einzig das Akku-Case hat mich diesbezüglich enttäuscht: Das wirkt schon echt klapprig und der Deckel sitzt auch nicht satt. Auffallend: Die Klappen für den Akku und den USB-C-Anschluss verfügen allerdings nicht über einen Sicherheitsmechanismus, sondern lassen sich direkt in eine Richtung aufschieben. Der Kopplungsprozess und die Ersteinrichtung mit der App gehen schnell von der Hand. Auch hier: Zur Nutzung bedarf es einer Registrierung bei Insta360.
Bis auf meine Erfahrungen mit der Osmo 360 II, die auch noch sehr frisch sind, bin ich im Bereich der 360-Grad-Aufnahmen eher ein Neuling, entsprechend sind diverse Äußerungen mit der Lupe eines unbedarften Nutzers zu verstehen. Wo es sich anbietet, ziehe ich auch den Vergleich zum Konkurrenz-Modell von DJI.
Die Insta360 X6 bietet diverse Aufnahme-Modi, um auch direkt flache Videos aufzunehmen, die keine Nachbearbeitung erfordern. Und ich hatte es bei der Osmo bereits erwähnt: In den meisten Fällen ist es tatsächlich notwendig, das 360-Grad-Material zu bearbeiten, bevor man es teilt und sinnvoll anschauen kann. Da ändert auch der beworbene KI-Regisseur nichts dran. Der soll, so das Versprechen, im Hintergrund und lokal beim Aufladen der X6 das Material zusammenschnippeln. Das Ergebnis bei mir eher nicht so überzeugend und da fehlt es auch an Zuverlässigkeit und konkretem Einfluss aufs Ergebnis. Zudem: Das ist nichts für Personen, die am liebsten sofort Material zum Teilen für Social Media haben wollen, denn das Ganze läuft über Nacht. Kann ich mir für die Zukunft für solche Geräte als spannend vorstellen, wenn es zuverlässig ist.
Man hat eben andersherum mehr Spielraum was die Aufnahmen angeht und muss nicht darauf achten, dass alles vom perfekten Winkel im Kameraausschnitt ist. Auch hier: Das Ergebnis sind nachher eher weitwinklige Aufnahmen, das ist für Actioncam-Aufnahmen sicher in Ordnung, wirkt aber eben für Reise-Vlogs und Co nicht ganz so ästhetisch. Das ist aber kein spezielles Problem der Insta360 X6 und eher eine Sache der Produktkategorie – bei der Osmo 360 II analog.
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