// EUROGAMER.DE — GAMING
PlayStation 6: RAM und Speicher kosten angeblich über 680 Dollar
RAM und Speicher der PS6 sollen über 680 Dollar kosten. Laut Leaker Kepler_L2 könnten die Materialkosten der Konsole auf fast 1.000 Dollar steigen. Ein Marktstart vor 2028 gilt als unwahrscheinlich. Ob die PS6 ohne Disc-Laufwerk erscheint, ist bislang unbestätigt.
Der Arbeitsspeicher und der Speicher der PS6 kosten Berichten zufolge zusammen mehr als 680 Dollar.
Das geht aus Angaben des Leakers Kepler_L2 hervor, der in einem NeoGAF-Thread schrieb: "Allein RAM + NAND kosten über 680 Dollar." In diesem Thread antwortete Kepler_L2 auf einen Forennutzer, der eine frühere Kostenschätzung anzweifelte und vermutete, Sony könnte die PS6 subventionieren, um sie zu einem Preis von 680 Dollar auf den Markt zu bringen.
Im Juni behauptete der Insider Kepler_L2 – dessen frühere Aussagen zur Hardware sich bereits als zutreffend erwiesen haben –, dass die Materialkosten der Konsole auf fast 1.000 Dollar gestiegen seien, gegenüber seiner früheren Schätzung von rund 760 Dollar.
Zuvor hatte Hideaki Nishino, Chef von Sony Interactive Entertainment, Investoren im Juni mitgeteilt, dass "wir grundsätzlich nicht beabsichtigen, Hardware mit erheblichen Verlusten zu verkaufen".
Kepler_L2 gab nicht an, wie er zu dieser Zahl gelangt ist, und Sony hat natürlich weder technische Daten noch Preise zur PS6 bestätigt.
Wir wissen bereits, dass die Konsolenproduktion stark von der anhaltenden Komponentenverknappung beeinträchtigt wird, die durch die zunehmende Verbreitung von KI-Rechenzentren, den Krieg im Iran und Vorwürfe der Preisabsprachen verursacht wird.
Es ist daher möglich, dass wir noch eine Weile auf Sonys nächste Konsole warten müssen – eine Konsole, die sehr wahrscheinlich ohne Unterstützung für Discs auf den Markt kommen und voll und ganz auf Sonys umstrittene "vollständig digitale Zukunft" setzen wird.
Trotz zahlreicher Proteste seitens der Verbraucher hält das Unternehmen weiterhin an seinem Vorhaben fest, bis 2028 auf Discs zu verzichten (das ist der früheste Zeitpunkt, zu dem die PS6 realistisch gesehen auf den Markt kommen wird). Es ist zudem wahrscheinlich, dass Sony verstärkt auf Abonnements und generationenübergreifende Spiele setzen wird.