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Game of Thrones - George R.R. Martin verrät über sein Ende, dass er eigentlich viel mehr Fanlieblinge umbringen wollte [Best of GameStar]
Auch Sansa Stark, die Herrin von Winterfell, hätte laut früherer Pläne Goerge R.R. Martins einmal das Zeitliche segnen sollen. (Bild: HBO)
George R.R. Martins Fantasy-Epos Game of Thrones ist wohl auch deshalb ein solches Phänomen geworden, weil Leser und Zuschauer stets um das Schicksal ihrer Lieblingsfiguren bangen müssen. Die Rote Hochzeit etwa ist ein Beispiel für ein kollektives Trauma, das sich bei vielen von uns tief ins Gedächtnis gebrannt hat, weil so viele beliebte Figuren dabei das Zeitliche segnen.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt in Staffel 3 war klar: Keiner unserer Favoriten ist vor George R.R. Martins üblen Plänen sicher. In einem Interview mit dem Hollywood Reporter hat der Autor enthüllt, dass er ursprünglich einmal vorhatte, noch deutlich mehr Hauptfiguren sterben zu lassen - zumindest in früheren Entwürfen der Storyline von Das Lied von Eis und Feuer.
Die gute Nachricht aus dem Interview gleich vorweg: Der Game-of-Thrones-Autor ist noch immer willens, sein Werk auch zu vollenden. Ob er das auch schafft, steht freilich auf einem anderen Stern, denn erstens ist Martin nicht mehr der Jüngste und zweitens hat er mit der Produktion mehrerer TV-Serien mittlerweile mehr als genug zu tun. Aber zumindest soll ihm niemand nachsagen, er sei nicht stets bemüht gewesen.
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Auch bei A Knight of the Seven Kingdoms war George R.R. Martin involviert
Das eigentliche Schreiben falle dem Autor jedoch zugegebenermaßen schwer. Denn all die verschiedenen Handlungsstränge wieder zusammenzubringen, erweise sich als gar nicht so einfach. Ich schreibe, ich überarbeite, ich mühe mich ab. Vielleicht bin ich in der Vergangenheit zu optimistisch gewesen, was meine Geschwindigkeit angeht, so Martin.
Auch die Serienadaption und dass diese die Bücher letztendlich überholt hat, beeinflusst Martin offenbar zusehends beim Schreiben. Lange hatten Fans gedacht, der Autor würde sich von den Entscheidungen der Serie nicht beeinflussen lassen - zumal das Serienende sehr umstritten ist.
Doch manchen Figuren ist dank der Serie wohl ein anderes Schicksal vergönnt, als der Autor ursprünglich einmal für sie geplant hatte. Wörtlich sagte der Autor im Hinblick auf das Ende:
Ich hatte eigentlich vor, mehr Leute umzubringen. Nicht diejenigen, die sie [in der Serie] getötet haben. Sie haben daraus ja fast schon ein Happy End gemacht. Und ich sehe zum Beispiel kein fröhliches Ende für Tyrion. Er war von Anfang an eine tragische Figur und sein Handlungsbogen sollte das auch widerspiegeln. Ich wollte Sansa sterben lassen, aber sie ist in der Serie so sympathisch, dass ich sie vielleicht doch am Leben lassen werde …
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