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LineageOS 24 ist fertig: Android 17 für viele Smartphones
LineageOS 24 ist fertig: Die neue Custom-ROM-Version basiert auf Android 17 und bringt WebUSB-Flash-Tools, Updates der eigenen Apps und mehr.
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Vier Monate nach Veröffentlichung von Android 17 seitens Google hat das LineageOS-Team sein Custom ROM in Version 24 auf Basis der aktuellen Android-Iteration veröffentlicht. Im vergangenen Jahr erschien LineageOS 23 auf Android-16-Basis etwa zur gleichen Zeit. Das Custom ROM steht für zahlreiche aktuelle und ältere Geräte vieler Hersteller wie Asus, Google, Motorola, OnePlus, Samsung, Xiaomi und weiteren zur Installation bereit. Neu in die Liste aufgenommen hat das Team 24 Geräte.
Die neue LineageOS-Version basiert auf der im Juni erschienenen AOSP-Version von Android 17; das im September veröffentlichte Update auf Android 17 QPR1 ist nicht im AOSP-Branch gelandet. Google hatte Anfang dieses Jahres angekündigt, dass der Android-Quellcode nur noch halbjährlich im AOSP veröffentlicht wird. Zudem hatte Google mit dem Mitte des vergangenen Jahres eingeführten Risk-Based Update System (RBUS) einen neuen Zyklus für Sicherheitspatches umgesetzt, mit dem große Patches nur noch quartalsweise erscheinen; monatlich schließt Google nur noch Lücken mit hohem Risiko.
Für Custom-ROM-Entwickler bedeutet das mehr Aufwand, LineageOS scheint sich damit aber abgefunden zu haben und integriert sämtliche Sicherheitspatches vom August 2025 bis Oktober 2026 in die Versionen 18.1 bis 24.0. „Wie immer werden wir vollständige Sicherheitsbulletins integrieren und die Zeichenfolge für den Sicherheitspatch-Stand entsprechend anpassen – und zwar in allen Zweigen, für die Google aktiv Bulletins bereitstellt“, so die Entwickler in ihrer Ankündigung zu LineageOS 24. Derzeit seien das Android 14 (LineageOS 21) und neuere Versionen. Zudem plane LineageOS, weiterhin Sicherheitspatches in die Versionen 18.1, 19.1 und 20.0 zurückzuportieren und zu integrieren. Da Google für diese Versionen keine attestierbaren Patchsätze liefert, passt das Team dort die Angabe zum Sicherheitspatch-Stand jedoch nicht an.
Kurz vor dem zehnten Geburtstag, den LineageOS am 24. Dezember 2026 feiert, hat das Team viele seiner Core-Apps überarbeitet. Viele der Anwendungen habe man auf Googles Designsprache „Material Design 3 Expressive“ aktualisiert und vielen „einige wesentliche Verbesserungen“ verpasst. Mit Canvas hat LineageOS ein neues Bildbearbeitungsprogramm erhalten, das grundlegende Funktionen der Fotobearbeitung enthalte, wie Zuschneiden, Weißabgleich, Filter und weitere.
Der Browser Jelly unterstützt nun PWA-ähnliche Apps über den Verknüpfungsmechanismus, der Mediaplayer Twelve soll verbesserte Ladezeiten bei umfangreichen Medienbibliotheken liefern und die „Meistgespielten“ Alben/Genres auf der Registerkarte „Aktivität“ anzeigen. Ferner hat der SetupWizard einen Material-Design-3-Anstrich und neue, flüssige Animationen erhalten. Auch den Updater habe man überarbeitet: Er erhält laut Team eine „verbesserte Benutzererfahrung und logischen Ablauf sowie integrierte Hinweise zur Erläuterung für die Nutzer“. Zudem werden Updates nun standardmäßig gestreamt, wodurch sich die Installationszeit auf Geräten mit A/B-Partitionen erheblich verkürze.
Wie LineageOS schon im Juli ankündigte, bietet das Projekt inzwischen Webinstaller-Tools für eine bequeme Installation an, die nicht an Version 24 gebunden sind. LineageOS führt damit browserbasierte Flash-Tools für mehrere gängige Methoden zur Geräteinstallation ein. Zu diesen gehören ADB, Fastboot, Amlogic-Burn- und Samsungs Odin-Protokoll. Das Team erklärt, dass die Tools WebUSB nutzen, um so direkt über einen Browser mit kompatiblen Geräten zu kommunizieren. Damit müsse man seltener separate Flash-Programme suchen, installieren und ausführen, so LineageOS.
Durch die neuen Verfahren soll der Installationsprozess zugänglicher gemacht werden, „insbeson