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PayPal: Ab 20. November 2026 gelten auch für Ratepay neue Regelungen
von Benjamin Mamerow
20. Okt. 2026 |
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Ihr erinnert euch sicher, das Thema wurde heiß diskutiert: Ab dem 20. November 2026 treten hierzulande strengere Vorschriften für Ratenkäufe, „Später bezahlen“-Dienste und Dispokredite in Kraft, um Verbraucher vor Verschuldung zu schützen.
Nun kündigt entsprechend auch PayPal Änderungen für den Rechnungskauf mit Ratepay an. Die Hinweise hierzu gibt’s auf der Infoseite von PayPal. Innerhalb der geltenden Fristen kann das Unternehmen die angekündigten Punkte aber noch ändern.
Für einen Rechnungskauf mit 30 Tagen Zahlungsziel muss ein Händler künftig nach EU-Recht als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) gelten und das gegenüber PayPal auch entsprechend bestätigen. Überschreitet ein Shop die KMU-Grenze, muss er PayPal darüber informieren. Stimmen die Angaben zur gemeldeten Größe nicht, haftet der Händler nach den neuen Regeln für sämtliche Schäden, die daraus entstehen.
Größere Anbieter können mit PayPal eine Frist von 14 Tagen für ihre Käufer vereinbaren. Kommt diese Vereinbarung nicht zustande, kann der Rechnungskauf mit Ratepay aus dem Checkout verschwinden. PayPal sieht aber zudem auch noch individuelle Konditionen für einzelne Verkäufer vor, etwa abhängig vom Warenkorbwert oder für Geschäfte zwischen Unternehmen.
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