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Meta - Susan Li, CFO von Meta, über die Zukunft des Konzerns und KI: »Wenn Muse nicht funktioniert, sieht es wirklich übel aus«
Susan Li, seit 2008 im Unternehmen und seit November 2022 CFO bei Meta. (Bildquelle: Designer Hunt / Adobe Stock, Meta)
Am 12. Oktober wagte Meta eine der riskantesten Wetten der Firmengeschichte. Mark Zuckerberg stellte Muse Wonder vor – das erste Spitzen-KI-Modell des Konzerns mit dem Anspruch, endlich auf Augenhöhe mit Schwergewichten wie OpenAI, Anthropic und Google zu konkurrieren.
Denn Meta hat sich vor einigen Monaten vollkommen auf KI ausgerichtet und Unsummen investiert, um ein Starensemble unter der Leitung von Alexandr Wang an Bord zu holen, das bisher allerdings noch nicht allzu viel vorzuweisen hatte.
Jetzt heißt es alles oder nichts – genau das gab Metas Finanzchefin Wang auch unmissverständlich zu verstehen:
»Wenn es klappt, wird alles gut. Aber wenn es schiefgeht, wird es richtig, richtig übel.«
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka.com und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Bei Muse Wonder und Muse Wonder Full handelt es sich um die ersten Frontier-Modelle aus den Meta Superintelligence Labs. Sie sind das Ergebnis monatelanger Arbeit des Teams um Alexandr Wang. Wang wechselte zu Meta, nachdem er Scale AI gegründet hatte – für Zuckerbergs Konzern ein »Neuzugang« für 14,3 Milliarden Dollar.
Die neuen Modelle sind deutlich größer und leistungsfähiger als der Vorgänger Muse Spark. Laut internen Tests von Meta bewegen sie sich auf einem Niveau, das mit Fable 5.1 und GPT-6 Astra vergleichbar ist. Unabhängige Benchmarks zeichnen ein etwas differenzierteres Bild: Im Index von Artificial Analysis kommt das Modell auf 56 Punkte, während Claude Opus 5.5 bei 58 Punkten liegt.
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Stimme von KI-Firma geklaut! Leben wir schon in einer Dystopie?
Dass die beiden neuen Muse-Modelle enorme Rechenkraft mitbringen, steht außer Frage. Doch schiere Leistung reicht nicht: Sie müssen sich als KI-Werkzeuge etablieren, die mit der Konkurrenz Schritt halten – denn davon scheint mittlerweile die finanzielle Gesundheit des gesamten Konzerns abzuhängen.